Tag der Ehre: Zwei Wochen für bürgerschaftliches Engagement und Demokratie
Lea BraunTag der Ehre: Zwei Wochen für bürgerschaftliches Engagement und Demokratie
Deutschlands "Tag der Ehre" – zwei Wochen für bürgerschaftliches Engagement
Vom 16. bis 31. Mai findet der Tag der Ehre statt, eine Initiative, die Bürgerinnen und Bürger dazu aufruft, sich in ehrenamtlichen Projekten und gemeinnützigen Aktivitäten zu engagieren. Zwar hat noch kein Bundesland eine offizielle Teilnahme bestätigt, doch Organisatoren und prominente Unterstützer werben dafür, sich vor Ort für Demokratie und sozialen Zusammenhalt einzusetzen.
Die Aktion, die von renommierten Partnern getragen wird, bietet zeitliche Flexibilität: Aktivitäten können an jedem Tag innerhalb des zweiwöchigen Zeitraums stattfinden. Zu den Förderern zählen die Deutsche Postcode Lotterie, die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, Aktion Mensch sowie Stiftungen, die mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der Nationalmannschaft verbunden sind. Gemeinsam setzen sie sich für mehr zivilgesellschaftliches Engagement in ganz Deutschland ein.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung persönlicher Verantwortung für den Erhalt der Demokratie. Seine Aussagen decken sich mit Appellen anderer Führungspersönlichkeiten wie dem Oberbürgermeister Dirk Lukrafka, der die Bürger aufforderte, Demokratie durch aktives Mitwirken "mit Leben zu füllen".
Für lokale Initiativen gibt es finanzielle Unterstützung: Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) stellt Zuschüsse von bis zu 500 Euro bereit. Anträge können noch bis zum 31. Mai oder bis zur Ausschöpfung der Mittel eingereicht werden. Über den Engagement-Finder auf www.ehrentag.de lassen sich zudem eigene Projekte eintragen oder Aktivitäten in der Nähe finden.
Der Tag der Ehre bietet eine Plattform für basisdemokratisches Handeln – mit Fördergeldern und Ressourcen für alle, die sich einbringen möchten. Während Organisatoren und Sponsoren für eine breite Beteiligung werben, steht nicht die formelle Unterstützung durch den Staat, sondern konkrete Gemeinschaftsarbeit im Mittelpunkt. Interessierte haben bis Ende Mai Zeit, sich um Förderung zu bewerben oder bestehenden Initiativen anzuschließen.






