17 March 2026, 06:06

Geldautomaten-Sprengungen in NRW auf Rekordtief – nur noch 21 Angriffe 2024

Eine Reihe von Geldautomaten auf einem gefliesten Boden mit einem "7-Eleven"-Schild an der Wand dahinter.

Anzahl der Explosionen an Geldautomaten erreicht neuen Tiefstand - Geldautomaten-Sprengungen in NRW auf Rekordtief – nur noch 21 Angriffe 2024

Angriffe auf Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen stark zurückgegangen

In Nordrhein-Westfalen sind die Angriffe auf Geldautomaten in diesem Jahr deutlich zurückgegangen. Bis Oktober wurden nur 21 Vorfälle registriert – der niedrigste Stand seit 2017. Der Rückgang setzt einen stetigen Abwärtstrend der letzten Jahre fort.

Die Entwicklung zeigt einen klaren Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren. 2020 gab es bis zum gleichen Zeitpunkt noch 157 Attacken, 2021 waren es 25. Die Zahlen sanken weiter: 2023 wurden 153 Fälle verzeichnet, 2022 noch 44.

Erstmals seit 2020 blieb es 2023 in den Monaten März und August komplett ohne Angriffe. Experten führen den Rückgang vor allem auf die verbreitete Nutzung von Farbmarkierungspatronen in Geldautomaten zurück. Diese Geräte setzen bei Auslösung eine unauslöschliche Farbe frei, die gestohlenes Bargeld unbrauchbar macht.

Die aktuelle Zahl von 21 Attacken im Jahr 2024 stellt eine deutliche Verringerung dar. Sollte sich der Trend fortsetzen, könnte dieses Jahr die geringste Zahl an Vorfällen seit über sieben Jahren verzeichnen.

Der starke Rückgang der Geldautomaten-Angriffe deutet auf wirksame Abschreckungsmaßnahmen hin. Mit weniger als der Hälfte der Fälle im Vergleich zu 2022 hat die Region eine spürbare Verbesserung erlebt. Die Behörden beobachten die Entwicklung weiterhin, während das Jahr voranschreitet.

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