Aachen schafft bezahlbaren Wohnraum für Azubis mit neuem Pilotprojekt
Aachen startet Pilotprojekt für bezahlbaren Wohnraum für Auszubildende
Aachen führt ein neues Pilotprojekt ein, um jungen Auszubildenden den Zugang zu bezahlbarem Wohnraum zu erleichtern. Die Stadt eröffnet ein spezielles Wohnheim mit 112 Plätzen, das lange Anfahrtswege für Azubis verkürzen soll. Die Miete beträgt 375 Euro im Monat – inklusive aller Nebenkosten.
Das Vorhaben ist Teil eines größeren Ausbildungsverbunds, der in Aachen aufgebaut wird. Im Mittelpunkt stehen Auszubildende, doch eine kleine Anzahl an Zimmern wird auch an Inhaber von Wohnberechtigungsscheinen vergeben. Zudem werden einige Wohnungen zu marktüblichen Mieten angeboten.
Voraussetzung für die Bewerbung ist ein gültiger Ausbildungsvertrag in Aachen sowie die Vorlage eines Schuldenfreiheitsnachweises. Viele Auszubildende pendeln derzeit weite Strecken zu ihren Arbeitsstätten – ein Problem, das das neue Wohnheim entschärfen soll.
Laut Stadtverwaltung sind über dieses Pilotprojekt hinaus keine weiteren Wohnheime für Azubis geplant. Aus öffentlichen Unterlagen gehen keine Hinweise auf zusätzliche Projekte in naher Zukunft hervor.
Das Wohnheim öffnet mit festen monatlichen Kosten von 375 Euro, inklusive aller Betriebskosten. Priorität haben Auszubildende, doch bleiben einige Plätze für Berechtigungsscheininhaber reserviert. Bisher bleibt dies die einzige Initiative dieser Art in Aachen.
Zukunftspläne für die Ausbildungswohnungen in Aachen nehmen Gestalt an
Neue Berichte deuten darauf hin, dass die städtische Wohnungsbaugesellschaft Gewoge AG zusätzliche Ausbildungswohnungsprojekte in Betracht zieht. Obwohl der ursprüngliche Artikel besagte, dass keine weiteren Wohnheime gebaut werden würden, deuten interne Pläne darauf hin, dass die Nachfrage die 112 verfügbaren Plätze übersteigen könnte. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft hat bereits mit der Ausarbeitung von Entwürfen für ähnliche Entwicklungen begonnen. Dies steht im Widerspruch zu früheren offiziellen Aussagen, entspricht jedoch den nationalen Trends in der Jugendwohnpolitik.