01 April 2026, 00:43

Wuppertals Flashmob gegen Gewalt an Frauen sendet starkes Signal

Eine Frau in einem grünen T-Shirt steht bei einer Protestaktion und hält ein weißes Schild in der Hand, während viele andere Menschen hinter ihr stehen.

Wuppertals Flashmob gegen Gewalt an Frauen sendet starkes Signal

Wuppertal beteiligt sich an globaler One Billion Rising-Kampagne mit Flashmob am Johannes-Rau-Platz

Diese Woche schloss sich Wuppertal mit einem Flashmob auf dem Johannes-Rau-Platz der weltweiten One Billion Rising-Bewegung an. Die unter der Woche stattfindende Aktion sollte gezielt Schulklassen in den Protest gegen Gewalt an Frauen einbinden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer tanzten und schwenkten rote Tücher als Symbole des Widerstands.

Der Name der Kampagne geht auf eine Schätzung von Amnesty International zurück: Weltweit hat jede dritte Frau bereits Gewalt erlebt. Allein in Wuppertal wurden im Jahr 2025 fast 1.000 Fälle häuslicher Gewalt registriert – die überwiegende Mehrheit der Opfer waren Frauen. Das Frauenhaus der Stadt war das gesamte Jahr über vollständig ausgelastet.

In den vergangenen fünf Jahren haben sich rund 150 deutsche Städte und Gemeinden – darunter Berlin, München, Hamburg und Köln – an One Billion Rising beteiligt. In diesem Jahr verlegte Wuppertal seine Aktion auf einen Wochentag, um die Teilnahme von Schulen zu fördern. Weitere Proteste im Bergischen Land sind für den Valentinstag geplant, mit Aktionen in Solingen, Sprockhövel und Wülfrath.

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Die Kampagne wächst weiter: Dutzende deutsche Kommunen veranstalten jährlich solche Events. Der Wuppertaler Flashmob lenkte die Aufmerksamkeit auf die anhaltende Problematik von Gewalt gegen Frauen in der Region. Im kommenden Monat folgen weitere Demonstrationen in benachbarten Städten.

AKTUALISIERUNG

National Participation Surpasses 19,000 in Germany's One Billion Rising Campaign

Latest reports indicate Germany's One Billion Rising events on 14 February 2026 drew 19,000 participants across 158 cities. This figure, based on 97 confirmed locations, quantifies the campaign's nationwide growth mentioned in Wuppertal's local report. The data highlights Wuppertal's contribution to a broader movement addressing gender-based violence.