17 April 2026, 02:06

Wie der BOB Campus aus einer Industriebrache ein lebendiges Viertel machte

Großes Glasgebäude mit Textanzeige vorne, umgeben von grünem Gras und Pflanzen unter einem sichtbaren Himmel.

Wie der BOB Campus aus einer Industriebrache ein lebendiges Viertel machte

Der BOB Campus erhält Lob für die Verwandlung eines vernachlässigten Industriegeländes in ein lebendiges urbanes Zentrum. Auf dem Gelände einer ehemaligen Textilfabrik, das lange Zeit brachlag, verbindet das Projekt heute Menschen verschiedener Generationen und Kulturen. Für sein Design und den Gemeinschaftsansatz wurde es kürzlich von einer Jury ausgezeichnet.

Noch in den 1970er-Jahren prägten ein fabriziertes Gebäude mit schlechter Beleuchtung und baufällige Strukturen das Areal. Heute umfasst der Campus 25 neu errichtete oder sanierte Gebäude sowie gestaltete Außenflächen. Die Architekten von raumwerk.architekten Hübert und Klußmann aus Köln meisterten dabei erhebliche Herausforderungen – darunter ein Höhenunterschied von 20 Metern auf dem Gelände.

Betrieben wird der Campus von der Urbane Nachbarschaft BOB gGmbH, einem Projekt der Montag Stiftung Urbane Räume. Hier vereinen sich Bildungsräume, betreutes Wohnen, Arbeitsbereiche und ein großer Nachbarschaftspark. Anwohner:innen und lokale Initiativen gestalteten die Entwicklung aktiv mit und förderten so soziales Engagement und Vielfalt.

Die Jury betonte, wie der BOB Campus trotz schwieriger Ausgangslage neue Verbindungen zum umliegenden Stadtteil schafft. Sein offenes Design lädt zum Austausch ein und macht den Ort zu einem willkommenen Treffpunkt für alle Altersgruppen und Hintergründe.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Heute ist der BOB Campus ein dynamisches Zentrum für die Gemeinschaft. Mit seinem vielfältigen Angebot und inklusiven Ansatz hat er einem einst vergessenen Gelände neues Leben eingehaucht. Der Erfolg des Projekts liegt darin, historische Strukturen mit modernen Bedürfnissen zu verbinden – und dabei die Teilhabe der Locals an erste Stelle zu setzen.

Quelle