19 March 2026, 12:06

Veronica Ferres verteidigt Tochter Lilly Krug gegen "Nepo-Baby"-Vorwürfe

Gemälde 'Madonna und Kind' von Giovanni Bellini zeigt eine Frau in einem weißen Gewand, die ein Baby in den Armen hält, vor einem dunklen Hintergrund, wobei beide Figuren sanfte Ausdrücke zeigen.

Veronica Ferres verteidigt Tochter Lilly Krug gegen "Nepo-Baby"-Vorwürfe

Veronica Ferres wehrt sich gegen "Nepo-Baby"-Vorwürfe gegen ihre Tochter Lilly Krug

Die deutsche Schauspielerin Veronica Ferres hat sich gegen die Kritik an ihrer Tochter Lilly Krug als sogenanntes "Nepo-Baby" ausgesprochen. Die Debatte, ob junge Künstler:innen aufgrund von Familienbeziehungen und nicht wegen ihres Talents Erfolg haben, hat in den letzten Monaten an Fahrt aufgenommen.

Ferres hält solche Vorwürfe für ungerecht und betont, dass sie die harte Arbeit und das Können ihrer Tochter ignorierten.

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Lilly Krug, mittlerweile 22 Jahre alt, steht seit 2016 vor der Kamera und war seither in deutschen Serien wie Der Lehrer und Hubert ohne Staller zu sehen. International machte sie mit Filmen wie Shattered und Plane auf sich aufmerksam, in denen sie an der Seite von Gerard Butler spielte.

Ferres besteht darauf, dass der Erfolg ihrer Tochter auf Eigeninitiative und nicht auf ihrem bekannten Nachnamen beruht. Sie beschreibt Krug als stark und eigensinnig – jemand, die sich ihren eigenen Weg in der Branche bahnt. Die Schauspielerin ist überzeugt, dass alle Menschen dieselben Chancen verdienen, unabhängig von ihrer Herkunft.

Das Problem betrifft nicht nur Krug. Auch Lisa-Marie Friedle, die 23-jährige Tochter des Popstars DJ Ötzi, sah sich mit Kritik an ihrer Musikkarriere konfrontiert. Ihr Vater hat sie öffentlich in Schutz genommen und sogar eingeräumt, von ihrem Talent zu lernen. Während es vereinzelte Debatten über Vetternwirtschaft gibt – etwa in Protokollen des Deutschen Bundestags, wo eine junge Frau gegen ähnliche Vorwürfe verteidigt wurde –, fehlen umfassende Daten dazu, wie verbreitet das Phänomen in Deutschland oder international ist.

Als Gegenbeispiele werden oft Künstler:innen wie Billie Eilish genannt, die über SoundCloud entdeckt wurde, ohne Branchenkontakte, oder Adele, die sich durch britische Talentwettbewerbe eigenständig hocharbeitete.

Die Diskussion über Vetternwirtschaft in der Kunstszene hält an, wobei Persönlichkeiten wie Ferres gegen die pauschale Annahme von vererbtem Erfolg argumentieren. Krugs wachsende Filmografie und internationale Engagements deuten darauf hin, dass ihre Karriere über den Familiennamen hinausreicht.

Gleichzeitig bleibt das Fehlen umfassender Statistiken ein Problem: Die Debatte konzentriert sich damit weiter auf Einzelschicksale statt auf branchenweite Trends.

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