19 March 2026, 14:07

5.000 Menschen feiern gemeinsames Iftar in Köln-Mülheim zum Ramadan-Abschluss

Eine Gruppe von Menschen in weißen Uniformen und gelben Kleidern steht vor einem sitzenden Publikum während einer Outdoor-Zeremonie, einige tragen Kappen und Kränze, mit Gebäuden, Bäumen und Laternen im Hintergrund.

5.000 Menschen feiern gemeinsames Iftar in Köln-Mülheim zum Ramadan-Abschluss

Der islamische Fastenmonat Ramadan ist zu Ende gegangen. In Köln-Mülheim markierte ein großes gemeinschaftliches Festmahl das letzte Iftar – die Mahlzeit, die das tägliche Fasten bricht – bevor die Feierlichkeiten zum Fest des Fastenbrechens (Eid al-Fitr) beginnen.

Rund 5.000 Menschen versammelten sich an einer 300 Meter langen Tafel, um traditionelle Speisen wie Datteln, Fladenbrot und Baklava zu teilen. Die für alle offene Veranstaltung wurde von der Initiative Keupstraße organisiert und von lokalen Unternehmen unterstützt.

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Das abschließende Iftar folgte der Tradition und begann mit Datteln und Wasser. Die diesjährige Zusammenkunft in Köln-Mülheim stach durch ihren Umfang hervor: Sie zog weitaus größere Menschenmengen an als kleinere Veranstaltungen in anderen Städten. Frühere Gemeinschaftsmahlzeiten, etwa in Lahr, zählten lediglich 25 bis 50 Teilnehmer, während hier Tausende zusammenkamen.

Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester nahm an den Feierlichkeiten teil und betonte die Bedeutung des Zusammenhalts in der Stadt. Unter den Gästen war auch Birgül Ücdirem, die extra aus Dortmund angereist war, um das Mahl mit Freunden und Familie zu teilen. Ortsansässige Händler der Keupstraße übernahmen die Kosten und sorgten dafür, dass das Festmahl für alle kostenlos blieb.

Mit dem Ende des Ramadan beginnt am folgenden Tag das dreitägige Fest des Fastenbrechens (Eid al-Fitr). Der Feiertag markiert das Ende der Fastenzeit und bringt Familien und Gemeinschaften zu Gebeten, Festessen und wohltätigen Aktivitäten zusammen.

Das gemeinsame Iftar in Köln-Mülheim vereinte unterschiedliche Gruppen in feierlicher Runde. Der Erfolg der Veranstaltung beruhte auf lokaler Finanzierung und breiter Beteiligung – und setzte so einen einladenden Akzent vor dem Beginn von Eid al-Fitr. Das Fest startet nun und führt den Geist des Teilens und der Besinnung fort.

Quelle