Velbert wird Vorreiter für inklusiven Sport in NRW
Velbert hat einen offiziellen Schritt unternommen, um die Inklusion im lokalen Sport zu stärken. Die Stadt unterzeichnete eine Selbstverpflichtungserklärung und schloss sich damit der Initiative „Gemeinsam für inklusive Gemeinden“ an, die von Special Olympics Nordrhein-Westfalen geleitet wird. Nach Angaben der Verantwortlichen soll dieser Schritt allen Bürgerinnen und Bürgern – unabhängig von ihren Fähigkeiten – die Teilnahme an Vereinsaktivitäten ermöglichen.
Die Vereinbarung wurde von Arne Handel vom Velberter Sportamt und Jan Steinmetz vom Stadtsportverband unterzeichnet. Mit ihren Unterschriften besiegelt Velbert seine neue Rolle als „Schwerpunktgemeinde“ innerhalb der übergeordneten Initiative. Dieser Status bedeutet, dass die Stadt künftig eine Vorreiterrolle bei der Verankerung von Inklusion im Alltag einnehmen wird.
Die Initiative selbst schafft ein Netzwerk, das Teilhabe und Chancengleichheit fördert. Velberts Plan fügt sich nahtlos in dieses Ziel ein: Die Stadt möchte, dass Sportvereine ihre Programme so anpassen, dass wirklich alle mitmachen können. Es geht dabei nicht nur um kurzfristige Veränderungen, sondern um einen nachhaltigen Wandel in der Organisation des Sports vor Ort.
Bürgermeister Dirk Lukrafka betonte, dass Inklusion im Sport den sozialen Zusammenhalt stärkt. Er bezeichnete sie als einen zentralen Baustein des Gemeinschaftslebens. Der Ansatz der Stadt stellt sicher, dass Menschen mit Behinderungen bei der Teilnahme an örtlichen Vereinen oder Aktivitäten auf keine Barrieren stoßen.
Velberts Verpflichtung setzt klare Maßstäbe für seine Sportvereine und -anlagen. Künftig müssen alle Programme so gestaltet werden, dass jede Bürgerin und jeder Bürger teilnehmen kann. Als Schwerpunktgemeinde wird Velbert zudem benachbarte Städte und Gemeinden ermutigen, seinem Beispiel zu folgen.






