07 April 2026, 16:06

Ursula Heinen-Esser wird neue Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie

Balkendiagramm, das die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Ursula Heinen-Esser wird neue Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie

Ursula Heinen-Esser ist zur neuen Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) gewählt worden. Die Abstimmung fand am Mittwoch statt, wobei sie von den Delegierten einstimmig mit 100 Prozent der Stimmen unterstützt wurde. Sie folgt auf Simone Peter, die den Verband mehrere Jahre lang geführt hatte.

Heinen-Esser bringt jahrzehntelange politische Erfahrung in ihre neue Rolle mit. Die diplomierte Volkswirtin war von 1998 bis 2013 als CDU-Abgeordnete Mitglied des Deutschen Bundestags. In dieser Zeit bekleidete sie zentrale Positionen, darunter von 2007 an die des Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Zwischen 2009 und 2013 übernahm sie dieselbe Funktion im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. 2018 wurde sie Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen. Allerdings trat sie 2022 von diesem Amt zurück, nachdem sie in die sogenannte Mallorca-Affäre verwickelt gewesen war.

Seit 2021 leitet Heinen-Esser zudem den Schutzverband Deutscher Wald. Nach ihrer Wahl zur BEE-Präsidentin bedankte sie sich bei den Delegierten für das entgegengebrachte Vertrauen. Sie betonte die Notwendigkeit, den Einfluss des Verbands zu stärken und konkrete Vorschläge für die Energiewende voranzutreiben.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die scheidende Präsidentin Simone Peter hatte im Juni angekündigt, nicht erneut zu kandidieren. Sie äußerte sich optimistisch über die Zukunft der erneuerbaren Energien und wünschte Heinen-Esser viel Erfolg in ihrer neuen Position.

Heinen-Esser übernimmt nun mit voller Unterstützung der Mitglieder die Führung des BEE. Zu ihren Prioritäten gehören die Mitgestaltung politischer Debatten und die Beschleunigung der Energiewende. Unter ihrer Leitung wird der Verband seine Arbeit fortsetzen und dabei auf ihre umfangreiche Expertise in Umwelt- und Agrarpolitik zurückgreifen.

Quelle