Tag der Deutschen Einheit in Siegen: Gebietsreform 1975 im Fokus der Feierlichkeiten
Jana FuchsTag der Deutschen Einheit in Siegen: Gebietsreform 1975 im Fokus der Feierlichkeiten
Siegen begeht den Tag der Deutschen Einheit mit einer Sonderveranstaltung am 3. Oktober
Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten steht die kommunale Gebietsreform von 1975 in Nordrhein-Westfalen und ihre bis heute spürbaren Auswirkungen auf die Region. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an der Veranstaltung im Historischen Ratssaal des Siegerländer Rathauses teilzunehmen.
Die Zeremonie beginnt um 11:00 Uhr mit einer Begrüßung durch Bürgermeister Steffen Mues, der die Festrede halten wird. Im Anschluss referiert Stadtarchivar Daniel Schneider über die Auswirkungen der Gebietsreform auf die Grenzen und Verwaltung Siegens.
Für den musikalischen Rahmen sorgen ein gemeinsamer Auftritt des Männerchors 1853 Eiserfeld und des Männerchors Concordia Eiserfeld unter der Leitung von Michael Bertelmann. Die Chöre verleihen der Gedenkveranstaltung eine kulturelle Note. Zwei Gebärdensprachdolmetscher sorgen dafür, dass die Feier für alle Gäste barrierefrei erlebbar ist.
Die Veranstalter hoffen, mit der Zeremonie an die übergeordnete historische Bedeutung der deutschen Wiedervereinigung zu erinnern. Der Fokus auf lokale Veränderungen knüpft dabei an das nationale Thema von Einheit und Reflexion an.
Die Feier verbindet Reden, Musik und historische Einblicke, um sowohl der regionalen als auch der nationalen Geschichte zu gedenken. Sie findet im Siegerländer Rathaus statt und steht der Öffentlichkeit offen. Durch die Gebärdensprachdolmetscher und die Chorauftritte soll die Veranstaltung für ein breites Publikum ansprechend gestaltet werden.






