19 March 2026, 16:08

Streik im ÖPNV: Wie Bielefelder Eltern den Schulweg ihrer Kinder meistern

Plakat mit fetter schwarzer Schrift "Schulgeschwindigkeit 25 bei Anwesenheit von Kindern" auf einem weißen Hintergrund.

Streik im ÖPNV: Wie Bielefelder Eltern den Schulweg ihrer Kinder meistern

Streik im ÖPNV in Bielefeld: Eltern kämpfen mit Schulweg ihrer Kinder

Der aktuelle Streik im öffentlichen Nahverkehr in Bielefeld stellt viele Eltern vor große Probleme, ihre Kinder zur Schule zu bringen. Trotz der Einschränkungen bleibt die Schulpflicht bestehen – und Fernunterricht ist nicht erlaubt. Die Behörden bestehen darauf, dass Schülerinnen und Schüler auch dann am Präsenzunterricht teilnehmen müssen, wenn Busse und Bahnen nicht fahren.

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Der anhaltende Arbeitskampf zwingt den Bielefelder Verkehrsbetrieb MoBiel, zunächst die Schulwege zu priorisieren. Doch selbst mit diesem eingeschränkten Angebot bleiben Lücken, besonders für Haushalte ohne Auto. Für viele Eltern, die in Vollzeit arbeiten oder alleinerziehend sind, gestaltet sich die Organisation alternativer Transportmöglichkeiten schwierig.

Kritik gibt es vor allem an dem Verbot von Fernunterricht während des Streiks. Zwar hatten einige Schulen online basierte Lösungen als Übergangslösung vorgeschlagen, doch das Landesbildungsministerium lehnte dies ab. Stattdessen müssen Familien selbst dafür sorgen, dass ihre Kinder die Schule persönlich besuchen.

Diese Regelung gilt nicht nur in Nordrhein-Westfalen. So bestätigten Beamte in Berlin am 27. Februar 2026, dass die Schulpflicht auch bei angekündigten Streiks weiterbesteht. Mindestens zwei weitere Bundesländer verfolgen ähnliche Richtlinien – Eltern in ganz Deutschland sehen sich damit vor dieselben Herausforderungen gestellt.

Der Streik sorgt weiterhin für logistische Probleme in den Familien, ohne dass es bei der Schulpflicht oder beim Fernunterricht Ausnahmen gibt. Manche Eltern mussten ihre Arbeitszeiten umstellen oder auf Hilfe von außen zurückgreifen, um die Vorgaben zu erfüllen. Die Situation zeigt, wie sehr Haushalte unter dem Ausfall des öffentlichen Nahverkehrs leiden, wenn keine alternativen Lösungen angeboten werden.

Quelle