25 March 2026, 20:05

Strack-Zimmermann will FDP mit Doppelspitze aus der Krise führen

Weißer Hintergrund mit mittig gesetzter fetter schwarzer Schrift, die "Sozialdemokratische Partei Deutschlands" enthält und von einem dünnen schwarzen Rand umgeben ist.

Strack-Zimmermann will FDP mit Doppelspitze aus der Krise führen

Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat sich offen für eine gemeinsame Führungsspitze der FDP gezeigt. Der Vorstoß kommt nach dem enttäuschenden Abschneiden der Partei bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026, wo die Unterstützung drastisch einbrach. Zunächst hatte sie eine Zusammenarbeit mit Wolfgang Kubicki vorgeschlagen, einem weiteren führenden Parteimitglied, das für seinen unverkennbar direkten Stil bekannt ist.

Die FDP erlitt in Baden-Württemberg einen herben Rückschlag und fiel auf 4,4 Prozent der Stimmen – ein Verlust von 6,06 Prozentpunkten im Vergleich zu 2021. Der Verlust der Landtagsmandate hat die Debatte über die künftige Ausrichtung der Partei weiter angeheizt. Strack-Zimmermann, eine der prägendsten Stimmen der FDP, lotete nach der Wahl kurzzeitig eine gemeinsame Kandidatur mit Kubicki aus.

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Kubicki lehnte das Angebot jedoch am Montag ab. Dennoch wies Strack-Zimmermann Spekulationen über persönliche Spannungen zwischen ihnen zurück und bezeichnete ihn als erfahrenen Politiker, der ihre direkte Art teile. Sie betonte, dass eine Führungspartnerschaft auf gegenseitigem Vertrauen und einer echten Bereitschaft zur Zusammenarbeit beruhen müsse.

Als Alternative schlug sie Henning Höne vor, den stellvertretenden FDP-Vorsitzenden. Strack-Zimmermann ist überzeugt, dass ihre unterschiedlichen Wähleransprachen die Position der Partei stärken könnten. Zudem lobte sie Hönes Rolle bei der Gestaltung der Zukunft der FDP und hob die Bedeutung seiner Generation für den Wiederaufbau von Vertrauen nach den jüngsten Verlusten hervor.

Die FDP steht nun vor entscheidenden Weichenstellungen nach dem Wahldebakel in Baden-Württemberg. Strack-Zimmermanns Bereitschaft, eine Doppelspitze zu prüfen, spiegelt die Bemühungen wider, die Partei zu stabilisieren. Ob mit Höne oder einem anderen Partner – im Mittelpunkt bleibt der Wiederaufbau von Glaubwürdigkeit und die Neuausrichtung der FDP für die kommenden Herausforderungen.

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