Sprockhövel: Polizei trainiert Erstklässler für sicheren Schulweg am "Tag der Verkehrstoten Null"
Elias KrauseSprockhövel: Polizei trainiert Erstklässler für sicheren Schulweg am "Tag der Verkehrstoten Null"
Heute, der 18. September 2025, ist der "Tag der Verkehrstoten Null" – eine Kampagne, die sich für die Vermeidung von tödlichen Unfällen im Straßenverkehr einsetzt. In Sprockhövel nutzte die örtliche Polizei den Anlass, um 27 Erstklässlern der Gennebreck-Grundschule zu zeigen, wie sie ihren Schulweg sicher bewältigen können. Das Ziel war klar: Den jüngsten Verkehrsteilnehmern von Anfang an helfen, Gefahren zu erkennen und selbstbewusst unterwegs zu sein.
Die Polizeibeamtinnen Sonja Vatheuer und Alexandra Kovacs besuchten die Schule, um den Kindern in praktischen Übungen die wichtigsten Verkehrsregeln näherzubringen. Gemeinsam ging es zur Herzkamp-Kirche, wo die Schülerinnen und Schüler das richtige Überqueren von Straßen trainierten und lernten, mögliche Risiken auf ihrem Weg zu erkennen.
Ein zentrales Thema des Tages war die Sichtbarkeit im Verkehr. Die Beamtinnen erklärten, wie rückstrahlende Materialien Autofahrern helfen, Fußgänger – besonders bei Dämmerung oder Dunkelheit – frühzeitig zu sehen. Zur Veranschaulichung erhielt jedes Kind eine leuchtend rote Mütze mit Reflektorstreifen, gestiftet vom örtlichen Verkehrssicherheitsrat.
Die Polizei des Ennepe-Ruhr-Kreises engagiert sich seit Langem für die Initiative "Vision Zero" – also die Vision von null Verkehrstoten. Durch die Arbeit mit Grundschulkindern soll bereits im frühen Alter ein Bewusstsein für Gefahren im Straßenverkehr geschaffen werden, um die jüngsten Pendler sicherer zu machen.
Die Aktion stattete die Erstklässler mit wichtigen Fähigkeiten aus, um sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Mit den reflektierenden Mützen und dem Wissen über mögliche Gefahren sind die Kinder nun besser auf ihren täglichen Schulweg vorbereitet. Gleichzeitig unterstreicht die Initiative das anhaltende Engagement der lokalen Behörden, die Zahl der Verkehrsunfälle in der Region weiter zu reduzieren.






