30 March 2026, 18:10

Rhein-Ruhr will Olympische Spiele 2036 – Bürger entscheiden am 19. April 2026

Luftaufnahme des Olympiastadions in München, Deutschland, umgeben von Stadtgebäuden, Bäumen, Straßen, Fahrzeugen und Gras.

Rhein-Ruhr will Olympische Spiele 2036 – Bürger entscheiden am 19. April 2026

Rhein-Ruhr-Region prüft Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele

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In der Rhein-Ruhr-Region laufen derzeit Gespräche über eine mögliche Bewerbung als Austragungsort für die Olympischen und Paralympischen Spiele. Lokale Verantwortliche und Interessenvertreter haben sich ausgetauscht, um die Machbarkeit des Vorhabens zu bewerten. Im Februar und März 2026 fanden zwei zentrale Treffen statt, gefolgt von einer geplanten öffentlichen Abstimmung am 19. April 2026.

Beim ersten Treffen am 26. Februar 2026 wurden die Chancen und Herausforderungen einer Ausrichtung der Spiele erörtert. Die Beteiligten diskutierten die bestehende Infrastruktur der Region und wie diese das Event ohne Neubauten unterstützen könnte. Als mögliche Veranstaltungsorte wurden unter anderem die Messe Essen, der Grugapark, das Stadion an der Hafenstraße und das Welterbe Zeche Zollverein genannt.

Ein weiteres Treffen folgte am 19. März 2026 mit rund 40 Vertretern aus verschiedenen Bereichen. Beim Format "Frühstück mit der Zivilgesellschaft" kam es zu einem offenen Austausch zwischen Kommunalpolitik und Bürgerinnen und Bürgern. Oberbürgermeister Thomas Kufen hat sich öffentlich für die Bewerbung ausgesprochen und betont, welche Stärken die Region einbringen könnte – sowohl wirtschaftlich als auch in puncto Nachhaltigkeit.

Die Kreishandwerkerschaft Essen stellte bei einer Bürgerveranstaltung vor dem Referendum zentrale Vorteile heraus: Dazu zählen Modernisierungsprojekte, barrierefreie Aufwertungen bestehender Standorte sowie Aufträge für lokale Handwerksbetriebe in den Bereichen Elektro- und Sanitärinstallation. Zudem soll die Bewerbung die Sichtbarkeit handwerklicher Berufe als Ausbildungs- und Arbeitgeber stärken. Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt – statt Neubauten sollen bestehende Anlagen genutzt und aufgewertet werden.

Die Einwohner der 16 Städte der Rhein-Ruhr-Region stimmen am 19. April 2026 über den Vorschlag ab. Weitere Details zur Bewerbung und zum Referendum gibt es unter www.unserewebsite/olympia, Informationen zu den Bürgerdialogen unter www.unserewebsite/themenfruehstuecke.

Das Ergebnis der Abstimmung am 19. April entscheidet, ob die Rhein-Ruhr-Region ihre Olympische Bewerbung vorantreibt. Bei einer Zustimmung würden die Spiele auf modernisierte Bestandsanlagen setzen – ohne Neubauten. Die Entscheidung wird auch künftige Wirtschafts- und Nachhaltigkeitsinitiativen in der Region prägen.

Quelle