Rekordkulisse beim Handball-Derby: Krefeld kämpft um alles gegen Dormagen
Jana FuchsRekordkulisse beim Handball-Derby: Krefeld kämpft um alles gegen Dormagen
Das bevorstehende West-Derby zwischen der HSG Krefeld und Dormagen wird eine Rekordkulisse anziehen. Über 5.000 Fans werden in der Yayla-Arena erwartet – deutlich mehr als die üblichen 2.000 bis 3.500 Zuschauer. Das Spiel hat besondere Brisanz, da Krefeld in dieser Saison um den Klassenerhalt kämpft.
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Ein 15-köpfiges Team ist damit beauftragt, die Arena innerhalb von nur 19 Stunden von einer Eishalle in eine Handballarena umzuwandeln. Dazu gehören Reinigungsarbeiten, der Abbau der Eislauf-Ausstattung und das Verlegen eines speziellen Bodens – alles bei einer konstanten Innentemperatur von 18°C, damit sich der Boden optimal setzt.
Das Spielfeld muss bis 18 Uhr fertig sein, rechtzeitig vor dem Anpfiff um 19:30 Uhr. Trainer Mark Schmetz zeigt sich zuversichtlich, dass sein Team die jüngsten Leistungen bestätigen und diesen Schwung in das entscheidende Heimspiel mitnehmen kann. Für Krefeld könnte jeder Punkt in diesem Match überlebenswichtig im Abstiegskampf sein.
Die Handballspiele in der Yayla-Arena sind seit Langem Höhepunkte des Jahres und oft mit 3.500 Zuschauern ausverkauft. Doch dieses Derby hat eine noch größere Begeisterung ausgelöst – die Zuschauerzahl wird voraussichtlich alle bisherigen Rekorde brechen.
Das Spiel wird nicht nur den Teamgeist der Krefelder auf die Probe stellen, sondern auch die Flexibilität der Arena. Ein Sieg könnte im Kampf gegen den Abstieg entscheidend sein. Gleichzeitig zeigt die rasche Umrüstung der Halle, wie hoch die Einsatzbereitschaft an diesem Abend ist.






