30 April 2026, 10:06

Razzien in Münster: Illegales Baugewerbe und Waffenfunde erschüttern Ermittler

Brauner Karton mit einem blauen Aufkleber mit der Aufschrift "Polizei Politique Sûreté de l'État" und einem Augensymbol.

Razzien in Münster: Illegales Baugewerbe und Waffenfunde erschüttern Ermittler

Behörden in Münster führen Razzien gegen mutmaßlichen illegalen Baubetrieb durch

Die Staatsanwaltschaft Münster hat eine Reihe von Durchsuchungen im Zusammenhang mit einem mutmaßlich illegalen Bauunternehmen durchgeführt. Ein 33-jähriger Mann steht im Verdacht, ein Gewerbe betrieben zu haben, ohne Sozialabgaben zu zahlen oder Beiträge zur Berufsgenossenschaft abzuführen. Bei der Aktion wurden zwei Festnahmen vorgenommen; zudem beschlagnahmten die Ermittler Bargeld in großer Höhe, Waffen und ein Fahrzeug.

Die Staatsanwaltschaft Münster leitete am Mittwoch Durchsuchungen in Münster und Senden. Der Hauptverdächtige, ein 33-Jähriger, wurde festgenommen und bleibt in Untersuchungshaft. Den Ermittlungen zufolge betrieb er ein Bauunternehmen, ohne Mitarbeiter sozialversicherungspflichtig anzumelden oder die vorgeschriebenen Abgaben an die gesetzliche Unfallversicherung zu entrichten.

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Ein zweiter Mann (61) wurde ebenfalls festgenommen, nachdem die Beamten einen bestehenden Haftbefehl gegen ihn entdeckten. Bei den Durchsuchungen sicherten die Ermittler in der Wohnung des älteren Verdächtigen 12.300 Euro in bar. Weitere 26.000 Euro fanden sich in einem Bankschließfach, das mit den Ermittlungen in Verbindung steht.

Das Hauptzollamt Münster beschlagnahmte insgesamt 38.300 Euro in Bargeld. Zudem wurde ein Fahrzeug im Rahmen einer Vermögenssicherung sichergestellt. Bei weiteren Durchsuchungen stießen die Beamten auf mehrere illegale Schusswaffen, bei denen es sich vermutlich um funktionsfähige Kriegswaffen aus vergangenen Jahrzehnten handelt.

Den Festgenommenen drohen Anklagen wegen Steuerhinterziehung, illegaler Beschäftigungspraktiken und Verstößen gegen das Waffengesetz. Die beschlagnahmten Vermögenswerte – darunter Bargeld und Waffen – bleiben Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zu möglichen zusätzlichen Anklagepunkten oder Gerichtsverfahren bekannt gegeben.

Quelle