09 May 2026, 16:05

Rassistische Provokation im Rombergpark: Picknick endet in Gewalt und Festnahmen

Eine Gruppe von Menschen in Masken, die eine Straße entlanggehen und ein Banner halten, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Pfosten, einem Uhrenturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Rassistische Provokation im Rombergpark: Picknick endet in Gewalt und Festnahmen

Friedliches Picknick im Dortmunder Rombergpark eskaliert nach rassistischer Provokation

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Ein ruhiges Picknick im Dortmunder Rombergpark endete am Sonntagabend in Gewalt, nachdem zwei betrunkene Männer rassistische Musik abspielten und eine Gruppe von sechs Personen belästigten. Die Auseinandersetzung artete in körperliche und verbale Angriffe aus, bevor die Polizei einschritt und Festnahmen vornahm.

Gegen 20:45 Uhr saß eine Gruppe von Freunden beim Picknick, als zwei Männer im Alter von 20 und 21 Jahren in der Nähe über einen tragbaren Lautsprecher Lieder mit rassistischen Texten abspielten. Die beiden Dortmunder hatten bisher keine Vorstrafen und stehen nicht in Verbindung mit rechtsextremen Kreisen. Ihr Verhalten zog jedoch schnell Aufmerksamkeit auf sich.

Zwei Frauen aus der Picknickgruppe stellten die Männer zur Rede, woraufhin ein hitziger Wortwechsel entstand. Die beiden reagierten mit rassistischen Beleidigungen und drohenden Gesten gegenüber der Gruppe. Als die Situation eskalierte, beschloss die Gruppe, den Bereich zu verlassen – doch die Männer folgten ihnen und setzten die verbale Attacke fort.

In der Nähe des Eingangs zum Kirschblütenweg griff der 20-jährige Angreifer zwei 20-jährige Frauen aus der Gruppe körperlich an. Kurz darauf traf die Polizei ein und nahm beide Verdächtige vorläufig fest. Der Haupttäter wurde in Untersuchungshaft genommen, während der 21-Jährige ein Aufenthaltsverbot für das Gebiet erhielt.

Den beiden Männern drohen nun Strafverfahren wegen Volksverhetzung, Körperverletzung und Beleidigung. Der 20-Jährige bleibt vorläufig in Haft, während die Ermittlungen andauern. Die Behörden bestätigten, dass es nach den Festnahmen zu keinen weiteren Vorfällen kam.

Quelle