21 March 2026, 10:05

Raser mit 161 km/h in 80er-Baustelle auf der A43 geblitzt – jetzt droht harte Strafe

Vorsicht Geschwindigkeitsbegrenzungsschild an der Seite einer Straße mit einer Wand, Gras, Wasser, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Raser mit 161 km/h in 80er-Baustelle auf der A43 geblitzt – jetzt droht harte Strafe

Ein Autofahrer wurde auf der A43 bei Wuppertal mit 161 km/h in einer 80er-Zone geblitzt. Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 15. März, einem Sonntag, innerhalb einer Baustelle, die von einer mobilen Geschwindigkeitsmessanlage überwacht wurde. Das Fahrzeug war in Ennepetal zugelassen.

Der Fahrer überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 81 km/h – ein Verstoss, der nach deutschem Verkehrsrecht automatisch geahndet wird. Normalerweise drohen bei einer solchen Temposündigung ein Bußgeld von 700 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot. Angesichts der extremen Geschwindigkeitsüberschreitung könnte die Strafe jedoch auf bis zu 1.400 Euro erhöht werden.

In den vergangenen fünf Jahren hat die Geschwindigkeitsüberwachung auf deutschen Autobahnen deutlich zugenommen. Die Zahl mobiler Blitzer stieg von etwa 1.500 im Jahr 2021 auf über 4.000 bis 2025. Besonders in Baustellenbereichen verdoppelte sich ihr Einsatz im Rahmen einer gemeinsamen Initiative von Bundespolizei und Autobahn GmbH, um die Unfallzahlen zu senken. Dadurch stiegen die jährlichen Bußgeldeinnahmen von 20 Millionen auf 45 Millionen Euro.

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Dem Raser drohen nun rechtliche Konsequenzen, darunter eine mögliche Verdopplung des Bußgelds und ein zwingendes Fahrverbot. Der Fall unterstreicht die verschärften Kontrollen, insbesondere in Gefahrenzonen wie Baustellen. Mobile Geschwindigkeitsmessungen bleiben ein zentrales Instrument, um rücksichtsloses Fahren auf deutschen Autobahnen einzudämmen.

Quelle