14 April 2026, 04:05

Obdachloser bringt Zug am Wittener Hauptbahnhof in Lebensgefahr

Vorsichtsschild an einem Bahnübergang-Zaun mit Bäumen, Strommasten, einem Gebäude, Containern, Fahrzeugen auf einer Straße und einer bewölkten Himmel.

Obdachloser bringt Zug am Wittener Hauptbahnhof in Lebensgefahr

Ein Obdachloser hat am Wittener Hauptbahnhof für einen großen Schrecken gesorgt, nachdem er sich vor einen herannahenden Zug auf die Gleise begeben hatte. Der Vorfall ereignete sich am 7. Oktober und zwang den Lokführer, eine Notbremsung einzuleiten. Die Behörden suchen nun nach dem Mann und ermitteln wegen der gefährlichen Situation.

Gegen 14:35 Uhr entdeckte der 34-jährige Fahrer des RB-40-Zuges eine Person im Gleisbereich mit ausgebreiteten Armen. Der Lokführer reagierte sofort und löste die Notbremse aus, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der Zug kam gerade noch rechtzeitig zum Stehen.

Bundespolizisten trafen am Einsatzort ein und fanden einen 37-jährigen polnischen Staatsbürger auf dem Bahnsteig vor. Der als obdachlos identifizierte Mann wurde aus dem Bahnhof geleitet und erhielt ein Hausverbot. Die Ermittler bestätigten später, dass es sich um dieselbe Person handelte, die auf den Gleisen gesehen worden war.

Die Bundespolizei in Bochum hat Ermittlungen wegen Gefährdung des Bahnverkehrs eingeleitet. Unterdessen versucht die Staatsanwaltschaft Bochum, den Mann für weitere Befragungen ausfindig zu machen. Die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin hat zudem Sicherheitstipps veröffentlicht, um die Öffentlichkeit auf die Gefahren in der Nähe von Bahnanlagen hinzuweisen. Demnach können moderne Züge nicht ausweichen und sind oft erst zu hören, wenn es bereits zu spät ist.

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Der Vorfall führte zu Behinderungen im Bahnverkehr am Wittener Hauptbahnhof und unterstrich die Risiken durch unbefugtes Betreten der Gleise. Die Polizei sucht weiterhin nach dem Obdachlosen und verstärkt gleichzeitig die Sicherheitsvorkehrungen. Die schnelle Reaktion des Lokführers verhinderte einen möglicherweise schweren Unfall.

Quelle