NRW baut Expressbus-Netz mit 20 neuen Linien massiv aus
Nordrhein-Westfalen (NRW) will sein Expressbus-Netz im kommenden Jahr um 20 neue Linien erweitern. Damit soll die Anbindung ländlicher Gemeinden verbessert und ihre Verbindung zu Regionalzügen sowie S-Bahn-Linien effizienter gestaltet werden. Das Land stellt für das Vorhaben bis 2032 Fördermittel in Höhe von 140 Millionen Euro bereit.
Die neuen Expressbuslinien werden unter einer einheitlichen Marke betrieben, wodurch sie in ganz NRW leichter erkennbar sein sollen. Aktuell gibt es 37 solche Verbindungen; durch die Erweiterung steigt die Gesamtzahl auf 57. Jede Linie wird mindestens stündlich verkehren, mit Fahrten von 6:00 bis 20:00 Uhr an Wochentagen. Einige Strecken könnten darüber hinaus verlängert werden.
Das Projekt geht auf den Koalitionsvertrag der schwarz-grünen Landesregierung zurück. Von den neuen Verbindungen sollen etwa 600.000 Menschen in ländlichen Regionen profitieren. Durch bessere Anschlüsse an den Schienenverkehr sollen Fahrzeiten verkürzt und die Erreichbarkeit erhöht werden.
Das Verkehrsministerium hat den Starttermin bestätigt, genaue Zeitpläne stehen jedoch noch aus. Die 140 Millionen Euro decken die Betriebskosten für die nächsten acht Jahre und sichern so die langfristige Stabilität des erweiterten Netzes.
Mit 20 zusätzlichen Expressbuslinien stärkt NRW die Mobilität für Bewohner ländlicher Gebiete. Die standardisierte Markenführung und die taktigen Verbindungen sollen ein zuverlässigeres Netz schaffen. Die Investition unterstreicht das Engagement des Landes, den öffentlichen Nahverkehr in der gesamten Region auszubauen.






