Münchens 33-Millionen-Plan: Straßen, Ampeln und Barrierefreiheit bis 2026
Jana FuchsMünchens 33-Millionen-Plan: Straßen, Ampeln und Barrierefreiheit bis 2026
München hat einen umfassenden Verkehrs- und Infrastrukturplan für das Jahr 2026 vorgelegt. Die Stadt wird rund 33 Millionen Euro in Modernisierungsmaßnahmen investieren, darunter neue Straßen, Ampelanlagen und barrierefreie Haltestellen im öffentlichen Nahverkehr. Viele dieser Projekte knüpfen an laufende Arbeiten aus dem Jahr 2025 an, bei denen es teilweise zu Verzögerungen kam, während andere planmäßig abgeschlossen wurden.
2025 startete die Stadt 22 Projekte zur Modernisierung von Lichtsignalanlagen, von denen 13 fertiggestellt wurden. Weitere 18 barrierefreie Bushaltestellen wurden in Angriff genommen, doch 12 davon mussten verschoben werden. Gleichzeitig begannen zehn größere Straßenbauprojekte, wobei vier – darunter die Zeunerstraße und die Bochumer Landstraße – Rückschläge erlitten.
Das Programm für 2026 sieht eine deutliche Ausweitung vor. Dreizehn zentrale Ausfallstraßenprojekte sollen beginnen, darunter der Bau der CITYBAHN-Trasse und der Ausbau der Wittekindstraße. Zudem sind 30 neue Ampelanlagen geplant, deren Installation insgesamt etwa 1,5 Millionen Euro kosten wird.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Barrierefreiheit im öffentlichen Verkehr. Geplant sind 27 stufenlose Bushaltestellen, davon acht, die bereits aus dem Jahr 2025 verschoben wurden. Die Aufwertungen umfassen auch Haltestellen der Straßenbahnlinie 27 an der Herzogstraße, der Ackermannstraße und der Gartenstraße in der Nähe des Nordbads. Für diese Maßnahmen sind rund 2 Millionen Euro veranschlagt.
Hinzu kommen 33 kleinere Straßensanierungen, vor allem Fahrbahnerneuerungen, mit Kosten von etwa 20 Millionen Euro. Zudem wird die Stadt 29 neue Planungsbeschlüsse einführen, die unter anderem die Altenessener Straße, die Wuppertaler Straße und den Haumannplatz betreffen. Details zu allen Vorhaben sind über das Ratsinformationssystem auf dem offiziellen Stadtportal abrufbar.
Der Plan für 2026 baut auf den Fortschritten des Vorjahres auf und holt dabei auch Verzögerungen aus früheren Jahren nach. Mit einer Investition von 33 Millionen Euro sollen Straßennetz, Verkehrsmanagement und Barrierefreiheit in München flächendeckend verbessert werden. Bürgerinnen und Bürger können den Stand der einzelnen Projekte über das Online-Portal der Stadt verfolgen.






