Mönchengladbach plant lebendigen Campus-Boulevard statt Webschulstraße
Elias KrauseMönchengladbach plant lebendigen Campus-Boulevard statt Webschulstraße
Große Umgestaltung geplant: Aus der Webschulstraße in Mönchengladbach wird ein lebendiger "Campus-Boulevard"
Ein 400 Meter langer Abschnitt der Webschulstraße in Mönchengladbach soll ab 2027 zu einem belebten Campus-Boulevard umgestaltet werden. Das Projekt zielt darauf ab, eine fußgängerfreundliche Verbindung zwischen der Hochschule und dem Wissens- und Innovationscampus Mönchengladbach (WICMG) zu schaffen.
Im Mittelpunkt der Neugestaltung stehen Fußgänger und Radfahrer, während der Autoverkehr künftig stärker eingeschränkt wird. So soll die Zufahrt von der Richard-Wagner-Straße in die Webschulstraße an der Kreuzung gesperrt werden. Die Anzahl der Parkplätze verringert sich von 151 auf 137, wobei ein zusätzlicher Stellplatz für Anwohner reserviert wird.
Das Herzstück des Boulevards entsteht vor dem historischen Gebäude des Instituts für Textil- und Bekleidungstechnik. Hier sollen fließende Wege, Plätze, Grünflächen und Kunstinstallationen im öffentlichen Raum eine ansprechende Atmosphäre schaffen. Die Verantwortlichen beschreiben das Vorhaben als Symbol für die Verbindung von Bildung, Forschung, Innovation und Unternehmergeist in der Stadt.
Die Bauarbeiten sind für den Zeitraum von 2027 bis 2029 vorgesehen – vorausgesetzt, die Finanzierung erhält die endgültige Freigabe. Die Gesamtkosten werden auf rund 6,9 Millionen Euro geschätzt.
Nach Fertigstellung soll der Campus-Boulevard Studierenden, Forschenden und Besuchern einen besser vernetzten und einladenden Raum bieten. Die reduzierte Autoverfügbarkeit und die aufgewerteten Fußgängerbereiche werden die Art und Weise verändern, wie sich Menschen in diesem Viertel bewegen. Ob das Projekt gelingt, hängt in den kommenden Jahren maßgeblich von der Sicherung der notwendigen Mittel ab.






