23 March 2026, 00:05

Massive Krawalle bei Ahlen-Wattenscheid-Spiel: Polizei setzt Durchsuchungen fort

Plakat an einer Wand, das Zuschauer bei einem Fußballspiel in einem Stadion zeigt, mit dem Text "Fußball von der U-Bahn - Londoner Humor Nr. 3" darüber.

Massive Krawalle bei Ahlen-Wattenscheid-Spiel: Polizei setzt Durchsuchungen fort

Chaotische Ausschreitungen bei Fußballspiel zwischen Rot-Weiß Ahlen und SG Wattenscheid 09

Am 22. März 2026 eskalierte ein Fußballspiel zwischen Rot-Weiß Ahlen und der SG Wattenscheid 09 in gewalttätigen Tumulten. Sowohl vor als auch nach der Partie kam es zu schweren Auseinandersetzungen, die einen Polizeieinsatz erforderten und den Schiedsrichter zwangen, das Spiel abzubrechen. Nun ermitteln die Behörden wegen Landfriedensbruchs, Angriffe auf Beamte und grober Sicherheitsverstöße.

Die Unruhen begannen, als Fans beider Mannschaften im Stadion Pyrotechnik und Böller zündeten. Der Schiedsrichter unterbrach die Partie, nachdem ein Böller auf den Platz geflogen war, und wertete das Spiel zugunsten von SG Wattenscheid.

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Nach dem Abpfiff stürmte eine Gruppe Ahlen-Hooligans, unterstützt von Verbündeten aus Zwolle, das Spielfeld und geriet mit der Polizei aneinander. Ein Beamter erlitt eine leichte Armverletzung, nachdem er mit einer Eisenstange geschlagen worden war. Die Einsatzkräfte konnten jedoch verhindern, dass es zu einer direkten Konfrontation zwischen den verfeindeten Hooligan-Gruppen kam.

Vor dem Stadion drangen etwa 40 Personen auf nahegelegene Gleise, rissen Schottersteine heraus und verursachten vorübergehende Zugausfälle. Die Behörden leiteten Ermittlungen wegen gewaltsamer Ausschreitungen, Angriffe auf Polizisten und Sicherheitsvergehen ein.

Drei Anhänger aus Zwolle wurden vorläufig festgenommen – zwei Erwachsene in Untersuchungshaft genommen und ein Minderjähriger in Schutzhaft gebracht. Bisher wurden keine Verletzungen bei Unbeteiligten gemeldet.

Wegen der schweren Unruhen wurde das Spiel abgebrochen und der SG Wattenscheid der Sieg zugesprochen. Die Polizei untersucht nun die Vorfälle, darunter den Platzsturm, die Angriffe auf Beamte und die Behinderung des Bahnverkehrs. Mit weiteren rechtlichen Konsequenzen für die Beteiligten ist zu rechnen.

Quelle