02 May 2026, 06:07

Langenfeld verschärft Bauschutt-Entsorgung: Nur noch zwei Eimer pro Besuch erlaubt

Ziegel, Steine, Pflanzen, eine Wand und ein Fahrrad im Freien.

Langenfeld verschärft Bauschutt-Entsorgung: Nur noch zwei Eimer pro Besuch erlaubt

Striktere Regeln für Bauschutt-Entsorgung am Langenfelder Wertstoffhof

Am Wertstoffhof Hansastraße in Langenfeld gelten ab sofort strengere Vorschriften für die Entsorgung von Bauschutt. Hintergrund sind steigende Kosten, die die Stadt dazu veranlassen, die abgabebereiten Mengen pro Besuch zu begrenzen. Einige Materialien bleiben jedoch – sowohl nach alten als auch neuen Bestimmungen – weiterhin komplett ausgeschlossen.

Künftig dürfen Anwohner pro Fahrt maximal zwei 10-Liter-Eimer mit Bauschutt am Standort Hansastraße abgeben. Zugelassen sind unter anderem Mauerwerk, Steine, Kies, Fliesen, Waschbecken, Mörtel, Putz, Keramik, Blumentöpfe und Dachziegel. Jede Anlieferung kostet eine Gebühr von 8,00 Euro.

Bestimmte Materialien wie Gipskartonplatten oder Gasbetonsteine sind nach wie vor nicht erlaubt. Gemischter Bauschutt – etwa Fenster oder Türen – war bereits vor der aktuellen Anpassung nicht gestattet.

Für größere Mengen verweist die Stadt auf die Deponie im Stadtteil Immigrath. Dort betragen die Entsorgungskosten 5,00 Euro pro Kofferraumladung gemischten Bauschutts oder Baustellenabfalls. Alternativ bieten private Unternehmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH Abfall und Recycling kostenpflichtige Entsorgungslösungen an.

Ziel der neuen Regelung ist es, die Kosten im Griff zu behalten, während weiterhin Entsorgungsmöglichkeiten für kleine Mengen bestehen bleiben. Größere Ladungen müssen zur Deponie oder zu lizenzierten Anbietern gebracht werden. Bei gemischtem Bauschutt – etwa mit Fenstern oder Türen – bleibt Anwohnern keine andere Wahl, als auf diese externen Dienstleister zurückzugreifen.

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