02 May 2026, 08:05

Falsches Nahverkehrs-Angebot in Düsseldorf lockt Facebook-Nutzer in die Falle

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen anprangert, die Familien monatlich Hunderte Dollar kosten können.

Falsches Nahverkehrs-Angebot in Düsseldorf lockt Facebook-Nutzer in die Falle

Falsches Angebot für unbegrenztes Reisen in Düsseldorf verbreitet sich auf Facebook

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Ein betrügerisches Angebot für unbegrenztes Reisen in Düsseldorf macht derzeit auf Facebook die Runde. Der Beitrag verspricht sechs Monate lang kostenlosen Nahverkehr für nur 2,35 Euro – doch Behörden bestätigen, dass es sich um einen Schwindel handelt. Nutzer werden davor gewarnt, persönliche oder finanzielle Daten auf der gefälschten Seite preiszugeben.

Die irreführende Werbung tauchte auf einer neu erstellten Facebook-Seite mit lediglich zehn Followern auf. Darin wird behauptet, ein Jubiläum mit stark vergünstigten Fahrkarten zu feiern. Die Düsseldorfer Rheinbahn, der lokale Verkehrsverbund, stellte jedoch klar, dass sowohl das Ticket als auch das angebliche Jubiläum frei erfunden sind.

Der Beitrag leitet Nutzer auf eine dubiose Website weiter, die weder Impressum noch aktuelle Bilder vorweist. Nach einigen Fragen werden Besucher aufgefordert, sensible Daten einzugeben – darunter auch Kreditkartennummern. Die Betrüger setzen zudem automatisierte Bots ein, um den Post mit gefälschten Kommentaren zu fluten und über kurzlebige Facebook-Anzeigen eine größere Reichweite zu erzielen.

Laut Maldita, einer spanischen Faktencheck-Organisation, wurde diese Art von Betrug bereits in über 60 Ländern dokumentiert. Meta arbeitet seit 2017 mit dem investigativen Recherchezentrum CORRECTIV zusammen, um Falschinformationen auf seinen Plattformen einzudämmen. In dessen Spotlight-Newsletter werden regelmäßig Themen wie Machtmissbrauch und gesellschaftliche Entwicklungen behandelt.

Der Betrug taucht immer wieder in kurzen Wellen auf und zielt dabei jeweils auf Hunderte Nutzer ab. Die Behörden raten dringend, Angebote vor der Weitergabe persönlicher Daten genau zu prüfen. Die Rheinbahn betonte, dass es keine Verbindung zwischen dem gefälschten Post und einer echten Aktion gebe.

Quelle