21 March 2026, 10:05

Justizvollzugsanstalt Willich I wird mit 368 Haftplätzen modernisiert und ausgebaut

Detaillierter architektonischer Plan des Anemas-Gefängnisses, der Räume, Korridore, Fenster, Türen und strukturelle Anmerkungen auf Papier zeigt.

Justizvollzugsanstalt Willich I wird mit 368 Haftplätzen modernisiert und ausgebaut

Justizvollzugsanstalt Willich I wird massiv ausgebaut – veraltete Anlagen ersetzen

Die Justizvollzugsanstalt Willich I durchläuft derzeit eine umfassende Erweiterung, um ihre veralteten Gebäude zu ersetzen. Die Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) befindet sich nun in der finalen Phase der zweiten Bauetappe. Dazu gehören neue Haftgebäude, Werkstätten sowie eine große Freiluft-Sportanlage.

Die alte Haftanstalt in Willich-Anrath entsprach nicht mehr den modernen Standards des Strafvollzugs, weshalb der Neubau notwendig wurde. Der Rückbau einzelner Altbauten wurde planmäßig bis zum Sommer 2023 abgeschlossen. Im August 2023 begannen die Erdarbeiten für die neuen Gebäude, gefolgt vom Rohbau.

Kältewellen zu Jahresbeginn verzögerten zunächst Betonarbeiten und restliche Erdbewegungen. Mittlerweile hat der Bau jedoch deutlich an Fahrt aufgenommen: Der Rohbau ist nun vollständig abgeschlossen, und die Innenarbeiten im Anbau des Multifunktionsgebäudes stehen kurz vor dem Start.

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Durch die Erweiterung entstehen über 6.500 Quadratmeter Nutzfläche, wobei das neue Haftgebäude 2 allein rund 6.000 Quadratmeter umfasst. Es wird 368 Haftplätze bieten, darunter zwei barrierefreie Zellen. Parallel dazu wird der Verbindungsbau der Werkstätten aktuell mit Fenstern ausgestattet.

In dieser Phase entstehen zudem Erweiterungen der Werkstätten und des Multifunktionsgebäudes sowie eine große Sportfreifläche.

Ziel des Projekts ist es, die JVA Willich I mit modernen Einrichtungen und einer höheren Kapazität auszustatten. Trotz anfänglicher wetterbedingter Rückschläge liegt der Bauzeitplan weiterhin im Plan. Noch liegen keine öffentlichen Daten zu Auslastungszahlen, Zufriedenheitswerten der Inhaftierten oder Leistungsdaten der neuen Therapieeinheiten und barrierefreien Zellen vor.

Quelle