04 April 2026, 04:06

Henkel senkt CO₂-Emissionen bei Klebstoffen durch neue Partnerschaften und Materialien

Plakat mit Text und Logo, das "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030" fordert.

Henkel senkt CO₂-Emissionen bei Klebstoffen durch neue Partnerschaften und Materialien

Henkel intensiviert Maßnahmen zur Reduzierung von CO₂-Emissionen bei Klebstoffen

Der Konzern arbeitet eng mit Dow und anderen großen Unternehmen zusammen, um die Fortschritte zu beschleunigen. Zu den jüngsten Schritten gehören der Umstieg auf kohlenstoffarme Materialien und erneuerbare Energien in der Produktion.

Ziel der Partnerschaften ist es, den CO₂-Fußabdruck von Henkels Schmelzklebstoffen um 20 bis 40 Prozent zu verringern. Diese Maßnahmen entsprechen den Vorgaben der Science Based Targets Initiative (SBTi) und unterstützen die übergeordneten Klimaziele des Unternehmens.

Im Mai kündigte Henkel an, in seinen TECHNOMELT-Schmelzklebstoffen die CLIMA-Harze des Herstellers Synthomer einzusetzen. Allein dieser Wechsel wird die Emissionen um mindestens 20 Prozent senken. Zudem arbeitet das Unternehmen mit Dow daran, herkömmliche Rohstoffe durch kohlenstoffarme Alternativen und Ökostrom zu ersetzen.

Darüber hinaus hat sich Henkel mit über 20 Organisationen – darunter BASF, 3M und Dow – zusammengeschlossen. Gemeinsam treiben sie branchenweite Reduzierungen voran, etwa über den Adhesives and Sealants Council (ASC). Bereits umgesetzte Maßnahmen umfassen den Einsatz biobasierter Materialien, durch die sich die Emissionen bei einigen Produkten um 30 Prozent verringert haben. Energieeffiziente Modernisierungen in Werken in Deutschland und den USA sparen jährlich 15 Prozent CO₂ ein. Zudem decken Lieferantenaudits mittlerweile 70 Prozent der Rohstoffquellen ab, um die Scope-3-Emissionen zu senken.

Parallel dazu hat Dow eine Partnerschaft mit Candiani geschlossen, um hochwertige Cremegläser mit dem SURLYN PC 2000 REN-Ionomer herzustellen – einem Material auf Basis von gebrauchtem Speiseöl, das die CO₂-Bilanz weiter verbessert. Henkel und Dow werden auf der K 2025 in Düsseldorf zudem gemeinsam einen Transformation Talk veranstalten, bei dem es um die Skalierung von Klimalösungen durch Zusammenarbeit geht.

Henkels Klimaziele bleiben ehrgeizig: Bis 2030 soll der Ausstoß an Scope-3-Emissionen um 30 Prozent sinken, bis 2045 sogar um 90 Prozent. Erste Erfolge sind bereits sichtbar – ausgewählte Schmelzklebstoffe weisen eine bessere Emissionsbilanz auf. Besonders hervorzuheben ist ein biobasierter Klebstoff des Unternehmens, der in diesem Jahr als Finalist bei den Sustainability Awards in der Kategorie "Kommerzialisierte E-Commerce-Lösungen" nominiert wurde.

Die neuen Partnerschaften und Materialinnovationen zeigen bereits messbare Erfolge: Henkels Schmelzklebstoffe setzen auf weniger kohlenstoffintensive Rohstoffe, während Dows Arbeit mit recycelten Einsatzstoffen die Reichweite dieser Bemühungen erweitert. Mit laufenden Projekten und branchenweiter Zusammenarbeit rücken beide Unternehmen ihren langfristigen Nachhaltigkeitszielen näher. Der nächste Meilenstein wird die gemeinsame Diskussion auf der K 2025 sein, bei der sie Fortschritte und Strategien für eine breitere Umsetzung vorstellen werden.

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