04 April 2026, 08:06

Drei Mädchen krönen sich bei Nordrhein-Westfalens größtem Jugendschützenfest

Gruppe von Männern in weißen Militäruniformen mit Gewehren auf einer Bühne während eines Militärparades, mit Zuschauern im Hintergrund und Scheinwerfern und Trägern oben.

Drei Mädchen krönen sich bei Nordrhein-Westfalens größtem Jugendschützenfest

Übach-Palenberg war Austragungsort eines der größten Schützenfeste für junge Schützen in Nordrhein-Westfalen. Das Event lockte bis zu 3.000 Besucher an und bot neben Fahnenwirbeln, Hüpfburgen und einem Lichtgewehrstand ein buntes Programm. Unter den Teilnehmern war auch der 19-jährige Lukas Rademacher aus Aachen, der in diesem Jahr den Titel des Bundesschützenprinzen anpeilte.

Der Wettbewerb fand im Keller hinter dem örtlichen Schulzentrum statt. Insgesamt traten 35 Spitzenschützen an, die um einen der drei Majestäten-Titel kämpften: Jugendschützen, Schüler und Bambinis. In diesem Jahr gingen alle drei Kronen an Mädchen – zwei von ihnen erreichten in jedem Schuss die Höchstpunktzahl.

Lukas Rademacher, der seit fast einem Jahrzehnt schießt, zeigte sich mit seiner Leistung insgesamt zufrieden. Allerdings gab er zu, dass nur zwei seiner Schüsse seinen Ansprüchen gerecht wurden. Trotz seiner Erfahrung verfehlte er den Titel des Schützenprinzen.

Das Schützenfest ist Teil einer langen Tradition. In den vergangenen fünf Jahren (2021–2025) haben alle 16 Bundesländer ähnliche Jugendwettkämpfe veranstaltet, bei denen auf regionalen Festen Titel wie Bundesprinz oder Bundesprinzessin vergeben wurden.

Das Fest endete mit der Krönung von drei neuen Championnen – allesamt weiblich. Die Siegerinnen überzeugten mit außergewöhnlichem Können, wobei zwei in jedem Durchgang die Maximaldistanz trafen. Unterdessen blicken Rademacher und die anderen Teilnehmer bereits auf künftige Wettbewerbe in der Jugendschützenbewegung.

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