Gefährlicher Chemikalien-Transport auf der A2: Lkw mit Natriumfluorid gestoppt
Elias KrauseGefährlicher Chemikalien-Transport auf der A2: Lkw mit Natriumfluorid gestoppt
Ein Lkw mit gefährlichen Chemikalien wurde in den frühen Morgenstunden des Mittwochs auf der Autobahn A2 bei Vlotho angehalten. Das von einem 52-jährigen Mann aus Belarus gesteuerte Fahrzeug verfügte über keine funktionierende Beleuchtung und transportierte Natriumfluorid. Die Polizei griff ein, nachdem Autofahrer gegen 3:40 Uhr einen Lastwagen mit blinkender Warnblinkanlage, aber ohne Beleuchtung gemeldet hatten.
Der Lkw war zunächst von Fahrern entdeckt worden, die in Richtung Hannover unterwegs waren. Beamte der Autobahnpolizei Herford orteten das Fahrzeug und leiteten es an der Ausfahrt Vlotho-West von der Autobahn. Es kam an der Kreuzung Detmolder Straße / Steinbrinkstraße zum Stehen.
Bei der Kontrolle stellten die Behörden fest, dass eines der beladenen Fässer mit Natriumfluorid nicht ordnungsgemäß gesichert und beschädigt war. Zudem fehlte die vorgeschriebene Gefahrgutkennzeichnung, und die Rückleuchten des Lkw funktionierten nicht. Daraufhin wurde das Fahrzeug als nicht verkehrssicher eingestuft und erhielt Fahrverbot.
Umgehend wurde eine 50 Meter große Sicherheitszone um den Lastwagen eingerichtet. Die Feuerwehr wurde zur Unterstützung alarmiert, und sowohl der Fahrer als auch ein Polizeibeamter durchliefen vorsorglich eine Dekontamination. Die Einsatzkräfte sind derzeit dabei, den Inhalt des beschädigten Fasses in einen sicheren Auffangbehälter umzufüllen, um mögliche Austritte zu verhindern.
Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Straßensperrung, während die Rettungskräfte die Lage unter Kontrolle brachten. Der Lkw bleibt bis auf Weiteres stillgelegt. Die Ermittler prüfen nun, wie das Fahrzeug in diesem unsicheren Zustand überhaupt auf die Fahrt gehen durfte.






