09 May 2026, 14:10

Freiwillige Feuerwehr Sprockhövel ehrt Helden und plant neue Wache

Gruppe von Feuerwehrleuten in Uniform, die zusammen in einem Raum mit einer Tür auf der rechten Seite und einer Wand auf der linken Seite stehen, während eines Übungsbetriebs mit Rohren und Equipment im Hintergrund.

Freiwillige Feuerwehr Sprockhövel ehrt Helden und plant neue Wache

Freiwillige Feuerwehr Sprockhövel hält Jahresdienstversammlung ab

Am 28. März 2025 fand die jährliche Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Sprockhövel statt. Die Veranstaltung unterstrich das Engagement der Wehr, die mit 215 aktiven Mitgliedern – darunter 18 Frauen – allein im vergangenen Jahr 365 Einsätze bewältigte. Die Führungskräfte sprachen dabei auch aktuelle Herausforderungen an, etwa die Nachwuchsgewinnung und den Bedarf an stärkerer politischer Unterstützung.

Im Rahmen der Versammlung betonte Markus Neuhaus, Präsident des Kreisfeuerwehrverbandes, die globalen Krisen und die wachsende Bedeutung des Zivil- und Katastrophenschutzes. Er hob hervor, dass freiwillige Feuerwehrleute eine unverzichtbare Rolle für die Sicherheit der Gemeinschaft spielen.

Stellvertretender Wehrleiter Mario Rosenkranz dankte dem Team für seinen Einsatz und gab aktuelle Informationen zum neuen Rettungsdienstzentrum. Zudem ehrte die Wehr langjährige Mitglieder wie Peter Henrichs, Martin van Well und Bruno Grob für ihr jahrzehntelanges Engagement.

Ausbildung bleibt ein zentraler Schwerpunkt: 2024 absolvierten die Einsatzkräfte rund 2.100 Stunden – das entspricht 260 vollen Arbeitstagen. Daneben setzt die Wehr auf Nachwuchsförderung und bietet Programme für 64 Jugendliche an, während weitere 30 Kinder auf einen Platz warten.

Bürgermeisterin Sabine Noll würdigte die Leistungen der Feuerwehr und kündigte an, dass die notarielle Beurkundung für das Gelände der neuen Wache bald abgeschlossen werde. Sie betonte, wie wichtig politische Rückendeckung für die Zukunft der Wehr sei.

Mit einer offenen Tür für Neue passt die Feuerwehr die Aufgaben an individuelle Fähigkeiten und Verfügbarkeiten an. Die Botschaft war deutlich: Jeder, der mitwirken möchte, findet im Team seinen Platz.

Die Versammlung machte einmal mehr deutlich, wie sehr die Feuerwehr auf freiwilliges Engagement und kontinuierliche Ausbildung setzt, um den Anforderungen gerecht zu werden. Während die Pläne für die neue Wache voranschreiten, werben die Verantwortlichen weiter für mehr politische und gesellschaftliche Unterstützung. Der Fokus bleibt auf Wachstum gerichtet – damit die Wehr auch in den kommenden Jahren effektiv auf Notfälle reagieren kann.

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