21 March 2026, 22:04

Erstes gemeinsames Iftar in Wesel stärkt den interreligiösen Dialog

Eine Gruppe von Menschen mit Tellern mit Essen, wobei ein Schüsselchen und Löffel auf der rechten Seite zu sehen sind, und der Text "Uwxyz - Alle hatten ein großes Stück und gingen ins Bett" oben.

Erstes gemeinsames Iftar in Wesel stärkt den interreligiösen Dialog

Wesel veranstaltete am 13. März 2026 erstes gemeinschaftliches Iftar

In Wesel kamen am 13. März 2026 Menschen verschiedener Glaubensrichtungen zum ersten gemeinsamen Iftar zusammen. Die Veranstaltung sollte den Dialog fördern und das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Stadt stärken. Rund 100 Gäste aus religiösen Gemeinschaften, lokalen Organisationen und der Kommunalpolitik nahmen an dem abendlichen Mahl teil.

Das Iftar markierte das tägliche Fastenbrechen im Ramadan, eine zentrale Tradition im Islam. Julian Agushi von Horizont e.V. leitete den Gebetsruf zum Sonnenuntergang ein und läutete damit den Beginn der Mahlzeit ein. Organisiert wurde der Abend gemeinsam von islamischen Kulturvereinen, katholischen und evangelischen Kirchen sowie der Stadt Wesel.

Bürgermeister Rainer Benien betonte die Bedeutung solcher Begegnungen für gegenseitiges Verständnis und Respekt. Jihane Zerhouni, Vorsitzende des Ausschusses für Chancengleichheit und Integration, bezeichnete das gemeinsame Essen als Symbol der Einheit: "Heute Abend brechen wir das Brot miteinander." Ähnliche interreligiöse Iftare fanden bis 2026 auch in anderen deutschen Städten wie Gelsenkirchen, Dortmund und Hannover statt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Fasten im Ramadan zählt zu den Fünf Säulen des Islam und hat für Muslime eine tiefe religiöse Bedeutung. Die Veranstaltung in Wesel bot Menschen unterschiedlicher Herkunft die Möglichkeit, sich beim Essen und im Gespräch auszutauschen.

Das Iftar in Wesel brachte Einwohner:innen verschiedener Glaubensrichtungen und kultureller Hintergründe zusammen. Die Organisator:innen hoffen, dass die Veranstaltung zu einer regelmäßigen Tradition wird und so die Gemeinschaft in der Stadt weiter stärkt. Künftig könnten auch andere Städte diesem Beispiel folgen.

Quelle