25 April 2026, 10:05

Düsseldorf verhängt erstes Bahnhofs-Betretungsverbot nach Gewaltwelle

Polizeibeamte in schwarzen Uniformen und Masken stehen vor einer Menge während einer Demonstration, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund.

Düsseldorf verhängt erstes Bahnhofs-Betretungsverbot nach Gewaltwelle

Die Düsseldorfer Polizei hat einem 31-jährigen Mann den Aufenthalt im Bereich um den Hauptbahnhof der Stadt untersagt. Die Platzverweisung erfolgt nach einer Reihe gewalttätiger Straftaten, darunter Körperverletzungen und ein Raub in der Nähe des Worringer Platzes. Die Behörden wollen damit weitere Straftaten verhindern und die öffentliche Sicherheit in dem stark frequentierten Viertel erhöhen.

Der Mann, ein tunesischer Staatsbürger, wird beschuldigt, seit November 2024 an 27 gewalttätigen Delikten beteiligt gewesen zu sein. Viele dieser Vorfälle ereigneten sich in und um den Düsseldorfer Hauptbahnhof. Allein im August 2024 soll er drei Körperverletzungen und einen Raub in der Nähe des Worringer Platzes begangen haben.

Dieses Verbot stellt die erste Maßnahme dieser Art in der ausgewiesenen Zone dar. Es ist Teil des SiBu-Projekts ("Sicherheit im Bahnhofsbereich"), das im September 2024 ins Leben gerufen wurde. Die Initiative zielt darauf ab, die Sicherheit, Sauberkeit und öffentliche Ordnung rund um den wichtigsten Verkehrsknotenpunkt der Stadt zu verbessern.

Die Polizei betont, dass der Platzverweis eine direkte Reaktion auf die wiederholte Beteiligung des Mannes an Gewalt- und Eigentumsdelikten sei. Das Verbot untersagt ihm den Zutritt zum gesamten Bereich; Kontrollmaßnahmen sollen die Einhaltung sicherstellen.

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Die Anordnung steht im Einklang mit den übergeordneten Zielen des SiBu-Projekts, das ein sicheres Umfeld für Anwohner und Besucher schaffen will. Die Behörden werden das Gebiet weiterhin überwachen, um weitere kriminelle Aktivitäten zu verhindern. Der Fall könnte zudem als Präzedenzfall für ähnliche lokale Betretungsverbote in Risikogebieten dienen.

Quelle