Dortmunds Ethikkommission für Großwildjagd bleibt seit über einem Jahr untätig
Elias KrauseDortmunds Ethikkommission für Großwildjagd bleibt seit über einem Jahr untätig
Dortmunds Ethikkommission für Großwildjagd liegt seit über einem Jahr brach
Die 2023 eingerichtete Kommission sollte eigentlich Aussteller der Messe Jagd und Hund unter die Lupe nehmen – doch bis heute gibt es keine dokumentierten Sitzungen. Mit der bevorstehenden Veranstaltung mehren sich nun die Fragen nach ihrer Rolle.
Die Kommission entstand nach jahrelangen hitzigen Debatten im Stadtrat. Ihre Aufgabe: die ethische Vertretbarkeit von auf der Messe angebotenen Jagdreisen prüfen, die in den städtischen Westfalenhallen stattfindet. Doch seit ihrer Gründung fehlt jeder Nachweis über eine einzige Zusammenkunft.
Bürgermeister Alexander Kalouti räumte kürzlich ein, dass lückenhafte Akten keine Belege für eine jemals abgehaltene Sitzung liefern. Die Grünen und verbündete Parteien setzten vor der Sommerpause eine Mehrheit für die Wiederaufnahme der Beratungen durch. Die rechtspopulistische AfD lehnt die Kommission hingegen von Anfang an ab.
Mit der nahenden Jagd und Hund wächst der Druck. Die Untätigkeit der Kommission wirft die Frage auf, nach welchen Kriterien Aussteller diesmal bewertet werden sollen.
Die Zukunft der Ethikkommission bleibt ungewiss. Ohne jegliche Vorgeschichte zweifeln Beobachter an ihrem Einfluss auf die Messerichtlinien. Die anstehende Veranstaltung wird zeigen, ob die Kommission ihrer eigentlichen Bestimmung endlich gerecht wird.
Jagd & Hund 2026 Proceeds Without Ethikkommission Oversight
The 2026 Jagd & Hund event took place as scheduled from 27 January to 1 February in Dortmund's Westfalenhallen. No documented intervention or evaluation by the inactive Ethikkommission was reported during the event. The commission's continued absence raises questions about its influence on future editions, with the next event already set for 2–7 February 2027.






