13 April 2026, 16:06

Dortmunder Polizei startet Kampagne gegen gefährliche E-Scooter-Fahrten

Drei Elektro-Scooter auf einer grasbewachsenen Straßenkreuzung mit Fahrzeugen, Gebäuden, Bäumen und einem klaren Himmel im Hintergrund.

Dortmunder Polizei startet Kampagne gegen gefährliche E-Scooter-Fahrten

Die Dortmunder Polizei hat die Kampagne "E-Scooter-Pannen" gestartet, um auf die Gefahren von rücksichtslosem Fahren mit Elektro-Tretrollern aufmerksam zu machen. Der Anstoß dafür ist ein deutlicher Anstieg von Unfällen mit E-Scootern in der Stadt. Die Behörden wollen vor allem junge Menschen durch reale Beispiele für gefährliches Verhalten sensibilisieren.

Die Aktion läuft zwei Wochen lang auf dem Instagram-Kanal der Dortmunder Polizei. In kurzen Videos werden echte Vorfälle gezeigt, die von Beamten dokumentiert wurden – etwa Fahrer, die Verkehrsregeln missachten oder andere gefährden. Die Clips veranschaulichen die Risiken typischer Verstöße wie das Fahren auf Gehwegen, das Mitnehmen von Personen oder das Befahren der Fahrbahn in falscher Richtung.

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E-Scooter sind gesetzlich nur für Einzelpersonen zugelassen. Das Mitfahren zu zweit erhöht die Instabilität und damit das Unfallrisiko. Die Polizei warnt zudem vor Alkoholkonsum, da eingeschränkte Reaktionsfähigkeit oft zu schweren Stürzen führt. Obwohl Helme nicht vorgeschrieben sind, werden sie dringend empfohlen, um Kopfverletzungen vorzubeugen.

Rücksichtsloses Verhalten wie Rasen oder das Ignorieren von Verkehrsschildern gefährdet nicht nur die Fahrer selbst, sondern auch Fußgänger. Allein 2024 verletzten sich in Dortmund 123 Menschen bei E-Scooter-Unfällen – ein Anstieg um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit der Kampagne sollen diese Zahlen durch sicheres Verhalten gesenkt werden.

Die Initiative "E-Scooter-Pannen" richtet sich gezielt an junge Fahrer und zeigt anhand konkreter Beispiele, was vermieden werden sollte. Durch die Verbreitung realer Vorfälle hofft die Polizei, vermeidbare Unfälle zu reduzieren. Die Aktion spiegelt die wachsende Sorge über die steigenden Verletzungszahlen durch falsche Nutzung von E-Scootern wider.

Quelle