07 April 2026, 02:05

Dormagen feiert 50 Jahre Stadtverwaltung – mit mehr Bürgerbeteiligung als je zuvor

Diagramm, das die kommunale Rechenschaftspflicht mit drei miteinander verbundenen Komponenten darstellt, die in fetter Schrift innerhalb eines zentralen Kreises geschrieben sind und dabei leuchtende, lebendige Farben verwenden.

Dormagen feiert 50 Jahre Stadtverwaltung – mit mehr Bürgerbeteiligung als je zuvor

Dormagen feiert in diesem Jahr das 50-jährige Jubiläum seiner Stadtverwaltung. Neben den Festlichkeiten betonen die Verantwortlichen die Bedeutung der Bürgerbeteiligung bei der Gestaltung der Zukunft der Stadt. Verschiedene Instrumente und Formate erleichtern es den Einwohnerinnen und Einwohnern mittlerweile, Ideen einzubringen, Missstände zu melden und Entscheidungen mitzuprägen.

Die Stadt bietet mehrere Möglichkeiten, sich einzubringen: Über die Plattform say.our können Anwohnerinnen und Anwohner Vorschläge, Beschwerden oder Anregungen direkt an die Verwaltung richten. Ein eigens eingerichtetes Meldesystem ermöglicht zudem die schnelle Meldung von Problemen im öffentlichen Raum – von defekten Straßenlaternen bis zu Schlaglöchern.

In den vergangenen Jahren wurden durch den Bürgerhaushalt lokale Projekte wie Lastenfahrräder oder Willkommensschilder in verschiedenen Stadtteilen finanziert. Aufgrund von Haushaltsengpässen ruht dieses Programm jedoch seit 2024. Die Stadt hat bestätigt, es wiederaufnehmen zu wollen, sobald die finanziellen Spielräume es zulassen.

Neben digitalen Angeboten veranstaltet Dormagen regelmäßig Bürgerdialoge, Jugendbeteiligungsprojekte und einen Seniorenbeirat. Ein Integrationsrat sowie eine Open-Data-Plattform erweitern die Teilhabemöglichkeiten zusätzlich. Ein erfolgreiches Beispiel stammt aus einem World-Café-Event in Straberg, bei dem Anwohner den Waldorf-Bus vorschlugen – ein Mobilitätsangebot, das heute Senioren in verschiedenen Stadtteilen verbindet.

Bürgermeister Erik Lierenfeld unterstreicht, dass das Zuhören ein zentrales Anliegen der Stadt ist. "Die Stimme der Bürgerinnen und Bürger soll künftig noch stärker in politische Entscheidungen einfließen", so Lierenfeld.

Die Bürgerbeteiligung bleibt ein zentraler Baustein der Dormagener Stadtpolitik. Mit Tools wie say.our, öffentlichen Dialogen und den Plänen zur Wiederbelebung des Bürgerhaushalts baut die Stadt weiter auf ihren demokratischen Grundsätzen auf. Ziel ist es, eine lebenswertere und responsivere Gemeinschaft für alle Einwohner zu schaffen.

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