21 March 2026, 00:08

Deutschlands Handballer siegen spektakulär 41:38 gegen Ägypten – doch die Abwehr wackelt

Mannengruppe auf einem Futsal-Platz mit Bällen, feiernd mit einem Tisch, Stühlen, Laptops, Flaschen und einer Tafel mit Text im Hintergrund.

Deutschlands Handballer siegen spektakulär 41:38 gegen Ägypten – doch die Abwehr wackelt

Deutschlands Handball-Team startet mit spektakulärem 41:38-Sieg gegen Ägypten in Testspielserie

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Mit einem packenden 41:38 (20:18) gegen Ägypten hat die deutsche Handball-Nationalmannschaft in Dortmund eine zweiteilige Testspielserie erfolgreich eröffnet. Die torreiche Partie, die live bei ProSieben übertragen wurde, bot einen offensivstarken Auftritt, offenbarten aber auch eklatante Schwächen in der Abwehr. Nach dem Spiel feierte das Team bei einer Zeremonie mit einem Auftritt der Band GroßstadtEngel seinen Erfolg.

Die DFB-Auswahl überzeugte vor allem durch schnelle Konter und eine präzise Angriffsoffensive. Topscorer war Juri Knorr mit neun Treffern, während Neuling Lasse Ludwig ebenfalls wertvolle Akzente setzte. Die Defensive hingegen wankte – trotz mehrerer Paraden von Torhüter David Späth kassierte das Team 18 Gegentreffer. Trainer Alfred Gislason kritisierte die Abwehrleistung im Anschluss als "inakzeptabel".

Das Duell war der erste von zwei Testspielen; das zweite steht am Sonntag in Bremen an. Deutschland setzte 14 Akteure aus dem Kader ein, der bei der EM 2024 Silber geholt hatte. Fünf Leistungsträger fehlten jedoch: Andreas Wolff, Lukas Zerbe, Rune Dahmke, Nils Lichtlein und Marko Grgic standen nicht im Aufgebot.

Gislason, dessen Vertrag bis zur Heim-WM 2027 läuft, wird nun vorrangig an der Stabilisierung der Abwehr arbeiten. Die insgesamt 79 Tore in der Partie unterstrichen die offensive Stärke beider Mannschaften.

Der Sieg stimmt die DHB-Auswahl positiv für die weiteren Vorbereitungen, doch die Defensivprobleme bleiben eine Baustelle. Vor dem nächsten Test in Bremen gilt es, die Schwächen zu beheben. Die Feierlichkeiten in Dortmund zeigten unterdessen: Das Team genießt weiterhin große Unterstützung und blickt mit Ambitionen auf die kommenden Herausforderungen.

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