08 April 2026, 02:05

DeepL plant Börsengang in den USA – KI-Übersetzer strebt Milliardenbewertung an

Das Emerson-Logo an der Seite eines Gebäudes mit dem Text "Emerson investiert 1,5 Milliarden US-Dollar in den USA" vor einem klaren blauen Himmel.

DeepL plant Börsengang in den USA – KI-Übersetzer strebt Milliardenbewertung an

Die starke Nachfrage nach KI-Tools treibt die Investitionen in diesem Sektor rasant voran. Einer der jüngsten Schritte kommt von DeepL, einem Kölner Start-up für KI-gestützte Übersetzungen, das nun einen möglichen Börsengang in den USA vorbereitet. Das Unternehmen hat bereits beträchtliche Finanzmittel eingesammelt und strebt eine Bewertung von bis zu fünf Milliarden US-Dollar an.

Im Mai 2024 sicherte sich DeepL 300 Millionen US-Dollar an Kapital, wodurch sich seine Bewertung auf zwei Milliarden US-Dollar verdoppelte. Zu den Investoren zählten renommierte Risikokapitalgeber wie Index Ventures aus London und Iconiq Growth aus San Francisco. Das Unternehmen spezialisiert sich auf KI-basierte Übersetzungstechnologien und beschäftigt über 100 Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Japan und den USA.

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Laut Angaben hat das Start-up bereits erste Gespräche mit Beratern über einen Börsengang (IPO) geführt. Sollten die Pläne voranschreiten, könnte die Notierung bereits im kommenden Jahr erfolgen. Dies folgt auf Berichte, wonach ein weiteres deutsches KI-Unternehmen, Black Forest Labs, in Verhandlungen über eine Finanzierungsrunde ist, die es auf etwa vier Milliarden US-Dollar bewerten würde.

Unterdessen baut auch der Chiphersteller Nvidia seine KI-Engagements weiter aus. Das Unternehmen plant, bis zu 100 Milliarden US-Dollar in OpenAI zu investieren, um neue Rechenzentren und weitere KI-Infrastruktur zu finanzieren.

DeepLs möglicher Börsengang spiegelt den allgemeinen Boom bei KI-Investitionen wider. Das vom Risikokapital gestützte Wachstum des Unternehmens unterstreicht die Expansion des Sektors. Bei Erfolg würde die Notierung einen weiteren Meilenstein für den wachsenden Einfluss europäischer KI-Start-ups darstellen.

Quelle