Taxi-Debakel in Wien: Direktor komponiert Protestsong über abgelehnte Kartenzahlung
Elias KrauseTaxi-Debakel in Wien: Direktor komponiert Protestsong über abgelehnte Kartenzahlung
Alfons Haider, Direktor des Mörbischer Seefestspiele, saß plötzlich am Wiener Hauptbahnhof fest – nachdem Taxifahrer seine Kartenzahlung abgelehnt hatten. Ohne Bargeld in der Tasche wurde der Fahrpreis von 19 Euro zur Quelle der Verärgerung – eine Situation, die er später in einen kreativen Protest verwandelte.
Der Vorfall ereignete sich, als Haider ein Taxi in den siebten Wiener Bezirk nehmen wollte. Trotz des Angebots, mit Karte zu zahlen, bestanden mehrere Fahrer auf Barzahlung. Da er nicht weiterkam, ließ er seinem Ärger auf Instagram freien Lauf und kritisierte das Fehlen von Kartenzahlungsmöglichkeiten.
Doch statt die Sache auf sich beruhen zu lassen, kanalisierte Haider seine Wut in Musik um. Er bearbeitete Cosmos Hit "Tanzschein" zu "Taxischein" – ein satirischer Song, in dem er einen "Taxigutschein" für die abgelehnte Fahrt fordert. Der Track sorgte schnell für Aufmerksamkeit, sogar Cosmo selbst lobte die Idee als "brillant".
Haiders Lied rückt nun die Zahlungsprobleme im Wiener Taxigewerbe ins Rampenlicht. Die 19 Euro, die den Streit auslösten, dienen mittlerweile als Hintergrund für eine virale Kritik. Ob daraus tatsächlich Änderungen bei den Zahlungsmodalitäten folgen, bleibt abzuwarten.






