Bielefelder Paar entgeht knapp 240-Euro-Betrug bei gefälschter Visum-Website
Jana FuchsBielefelder Paar entgeht knapp 240-Euro-Betrug bei gefälschter Visum-Website
Ein Paar aus Bielefeld entging nur knapp einem Verlust von fast 240 Euro durch eine gefälschte Website für britische Visumanträge. Nachdem sie erkannten, dass es sich um eine betrügerische Seite handelte, erstatteten sie am 13. März 2026 Online-Anzeige bei der Polizei. Der Vorfall unterstreicht die Risiken, die mit der Nutzung inoffizieller Plattformen für Reisegenehmigungen verbunden sind.
Das Paar hatte vor, eine elektronische Reiseerlaubnis (Electronic Travel Authorisation, ETA) für das Vereinigte Königreich zu beantragen. Statt die offizielle Regierungswebsite zu nutzen, stießen sie bei einer Onlinesuche auf eine andere Seite. Im Rahmen des Antragsverfahrens gaben sie ihre persönlichen Daten sowie Kreditkarteninformationen ein.
Als die Zahlungsaufforderung bei rund 240 Euro lag, wurden sie misstrauisch. Die tatsächlichen Kosten für eine ETA betragen lediglich 18,50 Euro pro Person – deutlich weniger als der geforderte Betrag. Sie verweigerten umgehend die Transaktion und kontaktierten ihre Bank, um die Karte sperren zu lassen.
Die offizielle Website der britischen Regierung für ETA-Anträge lautet www.gov.uk/eta. Die Behörden warnen davor, dass Anträge ausschließlich über die britischen Kanäle eingereicht werden müssen. Die Verbraucherzentrale in Deutschland bietet unter www.verbraucherzentrale.de Tipps an, wie man betrügerische Websites erkennt.
Durch ihr schnelles Handeln konnte das Paar einen finanziellen Schaden abwenden. Der Fall reiht sich in eine Serie von Warnungen vor gefälschten ETA-Websites ein, die gezielt Reisende abziehen. Die Behörden raten Antragstellern nachdrücklich, ausschließlich die autorisierte Regierungsplattform für eine sichere Abwicklung zu nutzen.






