Bahnhofsmodernisierung in Horn-Bad Meinberg verzögert sich bis 2030
Noah AlbrechtBahnhofsmodernisierung in Horn-Bad Meinberg verzögert sich bis 2030
Bahnhofsmodernisierung in Horn-Bad Meinberg verzögert sich deutlich
Die Sanierung des Bahnhofs Horn-Bad Meinberg hat einen erheblichen Rückschlag erlitten. Ursprünglich sollte das Projekt früher abgeschlossen werden, nun wird mit einer Fertigstellung frühestens 2030 gerechnet. Die Verzögerung hängt mit umfassenderen Ausbauarbeiten im Rahmen des neuen S-Bahn-Netzes OWL zusammen, dessen erste Phase jedoch weiterhin für 2029 geplant bleibt.
Im Zuge der Modernisierung sollten ein neuer Mittelbahnsteig, ein zusätzliches Gleis sowie erweiterte Signaltechnik entstehen. Doch im ersten Ausschreibungsverfahren gingen keine Angebote von Planungsbüros ein. Dieses mangelnde Interesse zwang die Verantwortlichen, die Zeitpläne zu überarbeiten – die Fertigstellung verschiebt sich damit auf 2030.
Die Sanierung ist ein zentraler Baustein für den Ausbau der S-Bahn OWL. deren erste Ausbaustufe, das sogenannte Flügelkonzept, soll bis 2029 die Städte Lage und Herford verbinden. Neben Horn-Bad Meinberg umfasst das Projekt die Modernisierung des elektronischen Stellwerks in Lage sowie den Ausbau des Bahnhofs Lemgo zu einem wichtigen Knotenpunkt. Zudem wird ein neuer Haltepunkt in der Nähe von Eichholz-Remmighausen geprüft.
Trotz der Verzögerung in Horn-Bad Meinberg wollten die Behörden nicht bestätigen, ob sich dies auf den Start der ersten S-Bahn-Phase 2029 auswirken wird. Die Aufwertung des Bahnhofs bleibt jedoch entscheidend für die Verbesserung der regionalen Verkehrsanbindungen.
Die überarbeitete Planung bedeutet für Fahrgäste, dass sie auf den fertiggestellten Bahnhof mindestens bis 2030 warten müssen. Die Herausforderungen des Projekts zeigen, wie komplex die Integration neuer Infrastruktur in bestehende Netze ist. Unterdessen laufen die Vorbereitungen für die erste Phase der S-Bahn OWL wie vorgesehen weiter.






