Ab Oktober 2025 wird die elektronische Patientenakte für Ärzte und Apotheken Pflicht
Elias KrauseAb Oktober 2025 wird die elektronische Patientenakte für Ärzte und Apotheken Pflicht
Ab dem 1. Oktober 2025 sind Ärzte, Krankenhäuser und Apotheken in Deutschland gesetzlich verpflichtet, die elektronische Patientenakte (ePA) zu nutzen. Das neue System soll die Sicherheit und Effizienz im Gesundheitswesen verbessern, indem es Rezeptdaten digital erfasst. Apotheken in Dortmund haben die Umstellung bereits begrüßt und sie als positiven Schritt für die Patientenversorgung bezeichnet.
Die ePA wird automatisch jede E-Rezept-Verordnung und ausgegebene Medikamente in einer geschützten elektronischen Liste dokumentieren. Dadurch erhalten Behandler einen besseren Überblick über die Behandlungen eines Patienten – besonders dann, wenn mehrere Fachärzte beteiligt sind. Apotheken können diese Daten drei Tage lang über die Gesundheitskarte des Patienten abrufen, um Rezepte zuverlässig zu prüfen.
Die Kontrolle über ihre Daten bleibt bei den Patienten. Sie können den Zugriff auf ihre Akte für bestimmte Einrichtungen einschränken, falls gewünscht. Ab 2026 dürfen Apotheken zudem auch rezeptfreie Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel in die Medikationsliste eintragen.
Trotz der Vorteile gibt es bei der Telematikinfrastruktur, die die ePA und E-Rezepte unterstützt, noch technische Probleme. Hier sind weitere Verbesserungen nötig, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten. Die Dortmunder Apotheken zeigen sich dennoch zuversichtlich, was das Potenzial des Systems angeht. Sie betonen, dass sensible Daten ausschließlich zur Verbesserung der Patientengesundheit und Lebensqualität genutzt werden.
Die verpflichtende Einführung der ePA markiert einen Wandel hin zur digitalen Gesundheitsversorgung. Apotheken übernehmen dabei eine Schlüsselrolle bei der Pflege und Aktualisierung der Medikationsdaten. Durch strengere Datenschutzregeln und erweiterte Zugriffsmöglichkeiten soll das System Fehler reduzieren und die Patientensicherheit erhöhen.






