31 March 2026, 14:09

200 Kilometer für faire Schokolade: Radfahrer transportieren Bio-Kakao emissionsfrei nach Dormagen

Werbung für Cadbury-Schokolade mit einer Frau, die eine Tasse Kakao hält

200 Kilometer für faire Schokolade: Radfahrer transportieren Bio-Kakao emissionsfrei nach Dormagen

Sieben Radfahrer aus Dormagen haben eine ungewöhnliche Reise absolviert: Sie transportierten fair gehandelte Bio-Kakaobohnen per Fahrrad von Amsterdam in ihre Heimatstadt. Die Aktion sollte fairen Handel, Klimaschutz und nachhaltige Mobilität ins Rampenlicht rücken – und das alles im Zeichen einer Tafel Schokolade.

Die Kakaobohnen begannen ihre Reise komplett emissionsfrei: Per Segelschiff gelangten sie von der Dominikanischen Republik nach Amsterdam. Vor Ort wurde daraus in einer solarbetriebenen Fabrik Schokolade hergestellt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Am 10. Oktober trafen die Radfahrer wieder in Dormagen ein, wo sie im Weltladen Dormagen empfangen wurden. Für den Transport der Kakaobohnen über 200 Kilometer nutzten sie das Lastenrad der Stadt. Die fertige Schokolade ist nun im Weltladen an der Kölner Straße erhältlich – das sichtbare Ergebnis dieser umweltfreundlichen Initiative.

Lieselotte Heinz vom kommunalen Umweltteam lobte das Engagement der Gruppe. Das Projekt "Die Schokoladen-Reise" zeige, wie fairer Handel, Klimaschutz und nachhaltige Mobilität Hand in Hand gehen können, erklärte sie. In den vergangenen fünf Jahren haben rund 15 deutsche Städte – darunter Berlin, München und Freiburg – ähnliche Projekte gestartet: Mit Fahrradkurieren oder Elektrofahrzeugen werden fair gehandelte Waren wie Kaffee oder Schokolade transportiert.

Die Schokolade ist nun im Weltladen erhältlich – das Ende einer Reise, die in jeder Phase auf CO₂-Vermeidung setzte. Die Stadtverwaltung Dormagen kündigte an, auch über dieses Projekt hinaus faire Handelsinitiativen weiter zu unterstützen. Die Aktion reiht sich ein in einen wachsenden Trend: Immer mehr lokale Gruppen setzen auf nachhaltigen Transport für ethisch produzierte Waren.

Quelle