1. FC Köln steckt fest: Siebte Partie ohne Sieg – Abstiegsangst wächst
1. FC Kölns Krise hält an: Siebtes Spiel ohne Sieg – nur ein Punkt über dem Abstiegsplatz
Die sportliche Talfahrt des 1. FC Köln setzt sich fort: Nach dem siebten Spiel in Folge ohne Sieg bleibt die Mannschaft nach dem 3:3 im Derby gegen Fortuna Düsseldorf mit nur einem Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz auf Rang 15 stecken. Sportdirektor Thomas Kessler zeigte sich tief enttäuscht, hielt sich aber mit einer uneingeschränkten Rückendeckung für Cheftrainer Lukas Kwasniok zurück.
Kwasniok hatte im Juli 2025 das Amt übernommen – nach seiner Station bei SC Paderborn sollte er den FC aus der Abstiegsgefahr führen. Anfangs gab es Lichtblicke: Neuzugänge wie Rav van den Berg, der gegen Hoffenheim überzeugte, oder Youssoufa Niang, der beim Bundesliga-Debüt gegen Dortmund solide aufspielte, weckten Hoffnung. Doch die Ergebnisse blieben aus, und der Verein kämpft nun knapp oberhalb der Abstiegszone.
Der jüngste Rückschlag war das 3:3 im Derby, bei dem Köln einen dringend benötigten Sieg verpasste. Kessler sprach von einer "vertanen Chance" und ließ Zweifel an Kwasnioks Zukunft durchklingen – er wolle "erst einmal eine Nacht darüber schlafen". Der Trainer hingegen beteuerte, die volle Unterstützung der Vereinsführung zu haben, und erklärte sich zum "richtigen Mann am richtigen Ort".
Sollte der FC St. Pauli am Wochenende gegen den SC Freiburg gewinnen, könnte Köln sogar auf Platz 16 abrutschen. Kessler unterstrich die Dringlichkeit, aus Remis wieder Siege zu machen: "Wir müssen endlich wieder dreimal drei Punkte holen."
Mit sieben Spielen ohne Sieg und nur einem Zähler aus dem Derby wächst der Druck auf die Mannschaft, während die Konkurrenten in der Abstiegszone aufschließen. Kesslers zögerliche Haltung zu Kwasniok verstärkt die Unsicherheit vor einem entscheidenden Spieltag.






