Zwillinge aus Hürth erhalten Bundespräsidenten als Ehrenpaten
Eine Familie aus Hürth hat eine seltene Ehre vom höchsten Staatsamt Deutschlands erhalten. Die Zwillinge Maximiliane Nike und Friederike Ida, die als siebtes und achtes Kind der Familie geboren wurden, dürfen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nun als ihren Ehrenpaten bezeichnen. Der Titel ist vor allem symbolisch, steht aber für eine besondere Anerkennung großer Familien.
Die Zwillinge, die im Oktober 2025 ihren ersten Geburtstag feiern werden, wurden im Rathaus von Hürth von Bürgermeister Dirk Breuer empfangen. Ihre Eltern, Nora und Steffen, nahmen gemeinsam mit den anderen Kindern an dem Termin teil: drei Schwestern im Alter von drei, fünf und 15 Jahren sowie zwei Brüder, neun und 13 Jahre alt.
Da die Mädchen als siebtes und achtes Kind zur Welt kamen, erhielten sie automatisch die Ehrenpatenschaft. Diese Tradition gilt für alle Kinder, die gemeinsam mit dem siebten Kind bei einer Mehrlingsgeburt geboren werden. Die Familie erhielt Urkunden des Bundespräsidenten sowie ein Patengeschenk in seinem Auftrag.
Die ehrenamtliche Rolle unterstreicht die besondere Stellung der Familie in Deutschland. Zwar sind mit dem Titel keine rechtlichen Verpflichtungen verbunden, doch stellt er eine offizielle Würdigung des wachsenden Haushalts dar. Die Zwillinge gehören nun zu einem kleinen Kreis von Kindern, die auf diese Weise vom Staatsoberhaupt ausgezeichnet werden.






