26 April 2026, 16:06

Zoll in Bielefeld stoppt 150.000 geschmuggelte Zigaretten – Fahrer droht Haftstrafe

Panzerfahrzeug fährt auf einer Schotterstraße mit Rauchentwicklung und einer Person im Inneren.

Zoll in Bielefeld stoppt 150.000 geschmuggelte Zigaretten – Fahrer droht Haftstrafe

Zollbeamte in Bielefeld decken großen Fund an unversteuerten Zigaretten auf

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Bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle am 10. Juni 2025 stießen Zollbeamte in Bielefeld auf eine große Menge geschmuggelter Zigaretten. In einem auf Belgien zugelassenen Fahrzeug wurden rund 150.000 unversteuerte Zigaretten beschlagnahmt, wodurch ein möglicher Steuerausfall von über 27.000 Euro verhindert wurde. Dem 44-jährigen belgischen Fahrer drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen Steuerhinterziehung und Verstößen gegen das Waffengesetz.

Die Entdeckung erfolgte auf der Bundesstraße 44, wo die Beamten den Wagen zur Kontrolle anhielten. Im Inneren des Fahrzeugs fanden sie etwa 150.000 Zigaretten, die undeklariert waren und für den Schwarzmarkt bestimmt gewesen sein sollen. Die Behörden konfiszierten umgehend die gesamte Lieferung.

Bei der Durchsuchung stellten die Beamten zudem einen nicht gekennzeichneten Reizstoffsprühgerät im Besitz des Fahrers sicher. Solche Gegenstände sind in Deutschland verboten, was zu einer zusätzlichen Anklage nach dem Waffengesetz führte. Der 44-jährige Belgier wurde zur Vernehmung vorläufig festgenommen.

Der Fall wurde inzwischen an das Zollfahndungsamt in Essen übergeben, das nun im Auftrag der Staatsanwaltschaft Paderborn weitere Ermittlungen durchführt. Sowohl die Zigaretten als auch das verbotene Sprühgerät wurden als Beweismittel sichergestellt.

Durch die Aktion konnte verhindert werden, dass die Schmuggelware den illegalen Markt erreichte. Mit der Beschlagnahmung der Zigaretten und des Reizstoffsprühgeräts haben die Behörden einen Steuerausfall in Höhe von über 27.000 Euro abgewendet. Gegen den Fahrer laufen nun gerichtliche Verfahren, während die Ermittlungen noch andauern.

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