07 June 2026, 00:06

Zitronen für Raser: Bonner Kinder kämpfen kreativ für Verkehrssicherheit

POL-BN: #sicheraufderstraße - Verkehrssicherheitsaktion an der Carl-Schurz-Grundschule in Tannenbusch - Schüler verteilten Zitronen für Verkehrsverstöße

Zitronen für Raser: Bonner Kinder kämpfen kreativ für Verkehrssicherheit

Kreative Verkehrssicherheitsaktion in Bonn: Kinder verteilen Zitronen an Raser und Dankeskarten an vorbildliche Autofahrer

Letzte Woche fand in Bonn eine ungewöhnliche Aktion für mehr Verkehrssicherheit statt: Schülerinnen und Schüler der Carl-Schurz-Grundschule überreichten rasenden Autofahrern Zitronen – als symbolische Aufforderung, das Tempo zu drosseln. Wer sich an die Regeln hielt, erhielt stattdessen eine selbstgeschriebene Dankeskarte. Ziel der Kampagne war es, das Bewusstsein für rücksichtsvolles Fahren in Schulnähe zu schärfen.

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Unter dem Motto „Danke und Denk nach“ fand die Aktion am 11. Juni 2025 am Waldenburger Ring statt. Während die Polizei in der 30er-Zone die Geschwindigkeiten kontrollierte, führten die Kinder mit den Autofahrern einen „Dialog für Verkehrssicherheit“. Wer zu schnell unterwegs war, bekam eine Zitrone als mahnendes Symbol – wer sich an die Vorgaben hielt, durfte sich über eine Dankeskarte der Schüler freuen.

Dawn McBean, Bonns Polizeidirektorin und Leiterin der Unfallprävention, bezeichnete die Initiative als vollen Erfolg. Die Aktion lenkte die Aufmerksamkeit auf die Gefahren, denen Kinder im Straßenverkehr ausgesetzt sind. Allein 2024 waren im Zuständigkeitsbereich der Bonner Polizei 192 Mädchen und Jungen im Alter von 0 bis 14 Jahren in Verkehrsunfälle verwickelt.

Veranstaltet wurde die Kampagne von der Bonner Polizei in Kooperation mit der Grundschule. Die Kinder übernahmen dabei eine aktive Rolle und unterstrichen so die Botschaft: Raserei gefährdet Leben – besonders in der Nähe von Schulen. Durch die Kombination aus Aufklärung und direkter Ansprache sollte das Tempobewusstsein der Autofahrer gestärkt werden. Gleichzeitig erinnerte die Aktion daran, dass Kinder zu den verletzlichsten Verkehrsteilnehmern zählen.

Quelle