18 April 2026, 18:06

Wie eine WEG aus 200 Quadratmetern Garagendach eine grüne Oase schuf

Grünes Dach mit Kunstgras, umgeben von Gebäuden, Straßenlaternen, Gittern, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Wie eine WEG aus 200 Quadratmetern Garagendach eine grüne Oase schuf

Wohnungseigentümergemeinschaft im Emscher-Lippe-Gebiet verwandelt 200 Quadratmeter Garagendächer in grüne Oasen

Eine Wohnungseigentümergemeinschaft in der Region Emscher-Lippe hat 200 Quadratmeter Garagendächer in begrünte Flächen umgewandelt. Das Projekt erhielt eine Förderung in Höhe von 10.000 Euro aus dem lokalen Programm "10.000 (und mehr) grüne Dächer". Die Initiative unterstützt Anwohner dabei, ungenutzte Dachflächen in ökologische Rückzugsorte zu verwandeln.

Das Förderprogramm gewährt bis zu 50 Euro pro Quadratmeter für Dachbegrünungsprojekte – maximal jedoch für 200 Quadratmeter pro Grundstück. Nach der Bewilligung haben Antragsteller drei Jahre Zeit, die Arbeiten abzuschließen. Die Gemeinschaft, angeführt von den Mitgliedern Jürgen Kleine-Natrop und Anna Bobrowski, nutzte diese Chance, um insgesamt rund 300 Quadratmeter zu begrünen.

Für grüne Dächer werden robuste Pflanzen wie Sedum-Arten – etwa Mauerpfeffer und Goldmoos – sowie heimische Kräuter wie Wiesengras, Wilder Majoran und Taubnessel eingesetzt. Diese Pflanzen kühlen durch Verdunstung die Umgebung, nehmen Regenwasser auf und bieten Insekten Nahrung. Die Emschergenossenschaft/Lippeverband, die das Programm verwaltet, stellte der Gemeinschaft die 10.000-Euro-Förderung für ihr Vorhaben zur Verfügung.

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Anträge auf Förderung können ganzjährig eingereicht werden. Interessierte Grundstücksbesitzer können ihre Vorschläge online unter www.klima-werk.de/daecherfoerderung einreichen.

Das begrünte Dach der Gemeinschaft fördert nun die lokale Tierwelt, mildert Hitze und trägt zur Regenwassermanagement bei. Da weiterhin Mittel verfügbar sind, können weitere Anwohner in der Region diesem Beispiel folgen. Das Programm setzt sich weiterhin für ökologische Aufwertungen im gesamten Emscher-Lippe-Gebiet ein.

Quelle