14 March 2026, 02:05

Wasserstoffmessen fusionieren 2026 zu einer gemeinsamen Plattform in Essen

Ein blauer Kreis mit einem weißen Wasserstoffsymbol in der Mitte, umgeben von einem weißen Rand, mit dem darunter in fetter, schwarzer Schrift geschriebenen Text "Basque Hydrogen Corridor".

Wasserstoffmessen fusionieren 2026 zu einer gemeinsamen Plattform in Essen

Zwei große Energiefachmessen gehen 2026 erstmals eine gemeinsame Plattform ein

Die Hydroverse Convention und der Hy.Summit.Rhein.Ruhr fusionieren im Jahr 2026 zu einer gemeinsamen Veranstaltung auf dem Gelände der Messe Essen. Die Organisatoren erhoffen sich von dem Zusammenschluss neue Impulse für Wirtschaftswachstum und europaweite Zusammenarbeit.

Die Hydroverse Convention hat sich seit Langem als europaweite Plattform für Wasserstofftechnologien etabliert. Sie bringt Start-ups, Investoren und Unternehmen zusammen, die an Wasserstoff-Wertschöpfungsketten und Dekarbonisierungsprojekten arbeiten. Der Hy.Summit.Rhein.Ruhr hingegen konzentrierte sich bisher auf konkrete Dekarbonisierungsvorhaben in der Rhein-Ruhr-Region.

Die neue gemeinsame Veranstaltung findet am 15. September 2026 auf dem Essener Messegelände statt. Sie soll internationale Start-ups, Industrieunternehmen, Forschungseinrichtungen und politische Entscheidungsträger an einen Tisch bringen. Im Mittelpunkt stehen Wasserstoffinnovationen, die Energiewende und die Dekarbonisierung der Industrie.

André Boschem, Geschäftsführer der EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, unterstützt die Fusion nachdrücklich. Er betont, dass nur durch gemeinsame Anstrengungen der Wasserstoffmarkt skaliert und die CO₂-Emissionen deutlich reduziert werden können. Die Veranstaltung wird zudem konkrete Dekarbonisierungsprojekte vorstellen und grenzüberschreitende Partnerschaften fördern.

Die fusionierte Messe bietet neue Chancen für die europäische Zusammenarbeit bei der Energiewende. Durch den Austausch von Know-how aus Start-ups, Industrie und Forschung will die Ruhr-Region ihre Position als Wirtschaftsstandort weiter stärken. Der Fokus bleibt auf der Beschleunigung von Wasserstofflösungen und der Senkung der CO₂-Emissionen.

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