29 June 2026, 18:14

Warnstreiks legen Solingens Busverkehr lahm – Gewerkschaft fordert 10,5 Prozent mehr Lohn

Streiks in Solingen setzen sich am Montag fort - Verwaltung, Kindergärten, Bäder, Busse und mehr betroffen

Warnstreiks legen Solingens Busverkehr lahm – Gewerkschaft fordert 10,5 Prozent mehr Lohn

Die Gewerkschaft KOMBA hat zu ganztägigen Warnstreiks in der städtischen Verwaltung und den öffentlichen Betrieben Solingens aufgerufen. Die Aktionen finden am Montag, dem 20. März, und Donnerstag, dem 23. März, statt. Die Gewerkschaft setzt sich für höhere Löhne und bessere Arbeitsplatzsicherheit für die Beschäftigten ein.

Am Montag werden sich die streikenden Arbeitnehmer zu einer Protestkundgebung am Alten Markt im Stadtzentrum versammeln. Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung von 10,5 Prozent, mindestens jedoch 500 Euro mehr pro Monat. Zudem sollen Auszubildende, Praktikanten und studentische Hilfskräfte monatlich mindestens 200 Euro mehr erhalten.

Kritik übt die Gewerkschaft an den Arbeitgebern, die bisher kein faires Angebot vorgelegt hätten – insbesondere für Gering- und Mittelverdiener. Zudem verlangt sie verbindliche Zusagen, Auszubildenden nach ihrer Lehre unbefristete Arbeitsverträge anzubieten.

Am Dienstag, dem 21. März, fallen sämtliche Busverbindungen in Solingen aus, einschließlich der Schulbusse. Die Gewerkschaft rechnet mit einer hohen Beteiligung an den Streiks, sodass an diesem Tag kein Busverkehr stattfinden wird. Fahrgäste werden aufgefordert, Fahrgemeinschaften zu bilden oder auf Alternativen wie Taxis, Carsharing oder E-Scooter auszuweichen.

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Die Streiks werden den öffentlichen Nahverkehr und kommunale Dienstleistungen in Solingen beeinträchtigen. Die Beschäftigten fordern bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen, wobei konkrete finanzielle Forderungen für verschiedene Gruppen gestellt werden. Durch den Aufruf der Gewerkschaft wird voraussichtlich der gesamte Busverkehr am Dienstag zum Erliegen kommen.

Quelle