VW Logistik reformiert Lieferketten und setzt auf flexible Fahrzeugverteilung
Lea BraunVW Logistik reformiert Lieferketten und setzt auf flexible Fahrzeugverteilung
Volkswagen Group Logistics stärkt Lieferkette und Fahrzeugverteilung
Die Volkswagen Group Logistics hat Maßnahmen ergriffen, um ihre Lieferkette und die Fahrzeugverteilung zu robusten. Das Unternehmen sah sich in den vergangenen Monaten mit anhaltenden Störungen in den Bereichen Schifffahrt, Betrieb und Logistik konfrontiert – ein Grund für strategische Anpassungen. Simon Motter, Geschäftsführer der Sparte, will die Fähigkeit des Konzerns verbessern, künftige Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und zu bewältigen.
Während der globalen Chipknappheit steuerte die Group Logistics die Halbleiterzuteilung mit Bedacht. Dazu wurden für jede Stufe der Lieferkette und des Produktionsprozesses Verantwortliche eingesetzt, um den Materialfluss aufrechtzuerhalten. Zudem erweiterte das Team die Transparenz bei Zulieferern der zweiten und dritten Ebene, insbesondere bei kritischen Komponenten sowie Materialien für Batteriezellen und -module.
Als Streiks das deutsche Schienennetz lahmlegten, verlegte das Unternehmen den Transport von Gütern von der Bahn auf Lkw. Gleichzeitig wurden die Lagerbestände erhöht, um Verzögerungen abzufedern. Um die Fahrzeugverteilung zu beschleunigen, wurde zusätzliches Direkttransportvolumen per Lkw gebucht, und Fahrzeuge wurden vermehrt auf der Straße statt auf der Schiene bewegt.
Simon Motter hob die Belastbarkeit der Logistikmitarbeitenden unter Druck hervor. Er lobte ihre Fähigkeit, sich schnell an wechselnde Rahmenbedingungen anzupassen. Obwohl er grundsätzlich die Zusammenarbeit mit externen Logistikdienstleistern bevorzugt, investiert Motter nun in ein besseres Partnermanagement, um die Kapazitätsplanung in der Fahrzeuglogistik zu optimieren. Zudem betont er den Wert der Erfahrungen aus vergangenen Krisen – etwa den Einsatz besonderer Transport- und Lagerstrategien während von Lieferengpässen.
Durch diese Maßnahmen hat das Unternehmen die Verfügbarkeit und Planung von Fahrzeuglogistikdienstleistungen verbessert. Die Lieferkette ist nun transparenter und besser steuerbar. Künftige logistische Herausforderungen dürften dadurch effektiver gemeistert werden.






